München ist für Studierende tatsächlich am teuersten, denn die monatliche Durchschnitts-Warmmiete für ein WG-Zimmer in München beträgt zu Beginn des Sommersemesters 2026 bis zu 800 Euro – gemäß dem Moses Mendelssohn Institut.
Grundsätzlich gilt für die Suche nach günstigem Wohnraum: Zeige Initiative und bleibe am Ball.
Denn die aktuelle Wohnungsmarktsituation macht es erforderlich, dass du stets die Augen offenhältst und regelmäßig prüfst, ob es vielleicht neue Angebote gibt.
Tipp 1: Erste Hilfe bei öffentlichen Stellen suchen
Eine richtig gute Anlaufstelle ist das Studierendenwerk München Oberbayern, das über 9.000 Zimmer und Apartments in München, Freising und Rosenheim verfügt. Auch bei der Privatzimmervermittlung hilft dir diese öffentliche Einrichtung.
Tipp 2: Wohnheime in und um München sind gefragt
In München gibt es über 120 Wohnheime mit preiswertem Wohnraum für dich. Einen super Überblick mit den jeweiligen Kontaktdaten gibt es hier.
Tipp 3: Unbürokratisch – Wohnen für Hilfe
So sparst du clever deine Miete, denn bei Wohnen für Hilfe kannst du mietkostenfrei in einem Zimmer bei Senior:innen leben. Als Gegenleistung kümmerst du dich etwa um den Einkauf oder unterstützt im Haushalt und Garten. Als Faustregel gilt: Pro Quadratmeter Wohnfläche hilfst du eine Stunde pro Monat! Nur die vereinbarten Nebenkosten, zum Beispiel für Wasser, Strom und Heizung, sind von dir zu bezahlen.
Tipp 4: Private Vermittlungsplattformen nicht vergessen
Suchen lohnt sich immer! Und so kann ein Blick auf Wohnungsbörsen für Studierende und Vermieter:innen oder Immobilienportale, wie wg-gesucht.de, erfolgreich sein.
Tipp 5: Netzwerke können unterstützen
Das unabhängige Bündnis Bezahlbares Wohnen e. V. – ein Zusammenschluss von Münchner Mietergemeinschaften und Stadtteilvereinen – setzt sich für bezahlbaren Wohnraum ein. Auch davon kannst du profitieren!
Und wenn alle Stricke reißen, dann findest du kompetente Beratung auf Augenhöhe in deiner Stadtsparkassen-Filiale im Univiertel – barer41, deine Homebase für Finanzen.