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Bauarbeiter neben Hausmodell auf einer Hand und sinkendem Pfeil für günstige Wohnkosten.

Money Hack: Was leisten Wohnungsgenossenschaften?

Du wünschst dir eine Wohnmöglichkeit, die eine sichere Miet- und Kostenstruktur besitzt? Dann bist du bei einer Wohnungsgenossenschaft richtig.

Eine Wohnungsgenossenschaft ist wirklich sinnvoll, wenn du nicht nur eine Wohnung suchst, sondern auch stabil wohnen möchtest.

Eine Wohnungsgenossenschaft ist ein Zusammenschluss von Personen, der bezahlbaren Wohnraum bereitstellt und die Mitglieder wirtschaftlich fördert.

Die Mitglieder sind zugleich Mieter:in und Teilhaber:in der Genossenschaft.

Eine Wohnungsgenossenschaft wird auch Baugenossenschaft, Wohnbaugenossenschaft, Siedlungsgenossenschaft oder Wohnungsverein genannt.

Welches Ziel hat eine Wohnungsgenossenschaft?

Eine Wohnungsgenossenschaft verfolgt das Ziel, ihre Mitglieder mit preisgünstigem und langfristig nutzbarem Wohnraum zu versorgen; dabei steht die Gewinnmaximierung nicht im Vordergrund.

Welche Vorteile hat eine Wohnungsgenossenschaft?

Die Vorteile liegen auf der Hand: Es ist eine ideale Kombination aus Mitgliedschaft, Nutzungsrecht und angemessener Kostenstruktur. Zudem sind die Mieten oft niedriger als auf dem freien Markt. Und was nicht zu unterschätzen ist, ist das starke Gemeinschaftsgefühl einer Genossenschaft.

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Welche Nachteile gibt es?

Da Wohnungsgenossenschaften günstigen Wohnraum anbieten, haben sie häufig lange Wartelisten und somit lange Wartezeiten für die Wohnungsbewerber:innen. Und nur wer Mitglied einer Wohnungsgenossenschaft ist, kann dort eine Wohnung mieten. Dazu muss die:der Interessent:in eine Beitrittserklärung abgeben und mindestens einen Geschäftsanteil an der Genossenschaft erwerben, der zwischen 300 und 3.000 Euro kosten kann.

Wie arbeitet eine Wohnungsgenossenschaft?

Sie basiert auf den genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Das heißt, dass du als Mitglied aktiv an Entscheidungen beteiligt wirst und ein Mitspracherecht hast.

Wie kann man selbst eine Wohnungsgenossenschaft gründen?

Für die Gründung brauchst du mindestens drei Mitglieder, einen sorgfältig ausgearbeiteten Geschäftsplan und eine Satzung, die die Regeln und Ziele der Genossenschaft beinhaltet.

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