Sechs clevere Schritte zeigen, wie dir diese Spagatübung tagtäglich gelingen kann, damit deine Work-Life-Balance einigermaßen im Lot ist.
Homeoffice gilt als Symbol für modernes Arbeiten; auch bekannt unter den Begriffen Teleheimarbeit oder e-Work.
Das Homeoffice stillt die Sehnsucht von immer mehr Arbeitnehmer:innen nach mehr Freiheit im Berufsleben mit flexiblen Arbeitszeiten.
Plane feste Zeitfenster, in denen du Dinge erledigst
Das können Tage oder auch nur Stunden sein, die du mit deinem Terminkalender festzurrst. Diese Zeitfenster stehen nur für Aufgaben zur Verfügung, an denen du konzentriert arbeiten möchtest. Das heißt, du hast in diesen Zeiten keine Meetings oder anderweitige Termine. Damit hast du auch die Möglichkeit, deinen Arbeitstag perfekt an deine Präferenzen anzupassen, beispielsweise, ob du einen Motivationsschub eher morgens nach dem ersten Kaffee hast oder eher abends am besten arbeitest.
Setze klare Grenzen
Informier deine Familie oder Mitbewohner:innen über deine festen Zeitfenster, in denen du möglichst ungestört arbeiten möchtest. Auch Pausen, wie ein gemeinsames Mittag- oder Abendessen, sollten in deinem Terminkalender stehen; damit verhinderst du, dass jemand in der Küche mit Geschirr und Besteck laut klappert, während du versuchst zu arbeiten.
Kümmere dich um ein gutes Arbeitsklima in deinem Homeoffice
Dazu gehört unter anderem, dass du nicht nur deinen Schreibtisch regelmäßig aufräumst, sondern auch mit Pflanzen und anderen schönen Dingen für ein angenehmes Ambiente sorgst. Mach doch auch immer wieder Fotos von deinem Arbeitsbereich und poste es online. Das macht nicht nur Spaß, sondern motiviert dich auch, dein Homeoffice ordentlich zu halten.
Schränke deine Screentime im Social-Media-Bereich ein
Der Griff zum Smartphone ist schnell getan, da man ja nur mal rasch die WhatsApp-Nachrichten oder die neuesten News lesen möchte. Das kennst du auch? Dann solltest du sofort an deiner Social-Media-Nutzung arbeiten und dir feste kleine Zeitfenster dafür reservieren, wie in deiner Mittagspause. Wichtig ist, dass du dich daran hältst und am Ende deiner Pause das Smartphone auch zur Seite legst.
Bring Routine in deinen Feierabend
Pünktlich zum von dir festgesetzten Feierabend sollte der Rest des Tages ausschließlich dir gehören, um ihn zum Beispiel zu Hause oder auswärts mit den Lieblingsmenschen zu verbringen. Ein kleiner Trick, wenn es dir schwerfällt, Feierabend zu machen: Stell dir einen Feierabend-Timer, vielleicht sogar zwei, mit jeweils 20 Minuten dazwischen. So kannst du nach dem ersten Klingeln noch rasch die letzten E-Mails schreiben. Wenn aber der zweite Timer klingelt, dann ist tatsächlich Feierabend!
Sorge für ein geregeltes Sozialleben
Gerade im Homeoffice verschwimmen oft die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben. Damit deine Arbeit nicht zu viel überhandnimmt und du deine Kontakte zu deinen Kolleg:innen und Freund:innen pflegst, könntest du etwa regelmäßige Coffee-Dates oder Wine-Meetings einrichten. Diese Kontaktpflege ist ein wichtiger Ausgleich für das oftmals stressige Arbeitsleben!