MÜNCHEN
06.06.2018
München bewegt

Aktive Münchner kraxeln gern die Wände empor oder sind ganz scharf aufs (Kite-)Surfen. Wir verraten Ihnen außergewöhnliche Orte, wo Sie Körper und Geist trainieren können.

W enn Menschen mit Neoprenanzügen und Brettern unterm Arm durch den Großstadtverkehr in München marschieren, schaut vielleicht der Tourist verdutzt. Der Einheimische nicht. Der weiß nämlich, wo es hingeht: zur Welle am Haus der Kunst. Die Eisbachwelle ist Adrenalin pur und in Surferkreisen weltbekannt. Ein Geheimtipp ist das rauschende Stück Isar an der Prinzregentenstraße nicht mehr. Dennoch ist es ein ganz besonderer Ort. Ein magischer Ort für Brettlprofis und ihre Fans.

Anfänger üben an der Floßlände, der Urmutter des Großstadtsurfens
Ein weiterer besonderer Ort ist die Floßlände. Seit dem Jahr 1972 wagen sich an Münchens einziger natürlicher Anfängerwelle in Thalkirchen sogar weniger Geübte aufs Brett. Vom Zuschauerstrom verschont sind sie hier allerdings auch nicht. Von der Brücke über der Isar wird fotografiert und applaudiert. „Keep Surfing“, die legendäre Doku aus dem Jahr 2009, bringt es jedenfalls auf den Punkt: „Für die meisten Münchner ist es nur der Eisbach. Aber für Surfer ist es das Paradies.“ Womöglich kennen Sie den Streifen, der bei der ersten KultFilmnacht der Stadtsparkasse im Westpark zum Lieblingsfilm gewählt wurde.

Wo Sie am besten kitesurfen, klettern und „Fit im Park“ werden
Sie werden lieber vom eigenen Schweiß nass als von der Isar-Gischt? Da haben wir auch einige Tipps für Sie: Das DAV Kletter- und Boulderzentrum in Freimann zum Beispiel bietet 15 Meter hohe Wände drinnen und draußen, über 800 Quadratmeter Boulderfläche und ein Kinderparadies für die Minis auf insgesamt 3.800 Quadratmetern. Wer sich für die Trendsportart Kitesurfen begeistert: Auf der Theresienwiese und im Landschaftspark Hachinger Tal bläst der Wind super fürs Lenkdrachensegeln. Wer gern im Freien herumturnt: Handtuch oder Matte schnappen und auf zu Qigong, Yoga, Zumba, Pilates und anderen Fitness-Trainings im Rahmen von „Fit im Park“. Sie sporteln dabei unter professioneller Anleitung im Luitpoldpark, Westpark, Riemer Park oder Ostpark. Gratis übrigens.

Zum Beachvolleyball müssen Sie nicht ans Meer fahren
Kein Witz: In München können Sie im warmen Sand schmettern, stellen und blocken. beach38° heißt der Treffpunkt im Münchner Osten für alle, die sich auch am Strand gern beim Beachvolleyball austoben. Es gibt drei Courts draußen und fünf Courts drinnen. In der 1.200 Quadratmeter großen Halle ist der Sandboden beheizt, sodass Sie das ganze Jahr über spielen können. Zum Ausruhen stehen Strandkörbe, Liegestühle und eine Bar zur Verfügung. Heißer Tipp: beach38° kann man auch für private Geburtstagsfeiern oder Firmenevents mieten.

Weitere Informationen finden Sie unter:

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