München
06.06.2019
Entspannt und staufrei –
S-Bahn-Wandern

Wandern gehen, ohne vorher lange im Stau zu stehen? Das ist möglich! Wir zeigen Ihnen die schönsten Wanderwege, die Sie mit der S-Bahn erreichen können.




Wer den Münchner S-Bahn-Plan zur Hand nimmt, erkennt sofort: Sieht aus wie ein Stern. Und die S-Bahn-Routen führen wie die Strahlen eines Sterns ins Umland. Das ruft doch danach, die Strahlen des Sterns zu erwandern oder von Strahl zu Strahl zu wandern. So kommt man leicht hin, hat Spaß beim Wandern und kommt genauso leicht wieder zurück nach München. Genau dies macht den Reiz des S-Bahn-Wanderns aus: eine Riesenauswahl vielfältiger Routen, die sich entspannt und staufrei erwandern lassen.
Entspannt und staufrei – S-Bahn-Wandern

Wandern gehen, ohne vorher lange im Stau zu stehen? Das ist möglich! Wir zeigen Ihnen die schönsten Wanderwege, die Sie mit der S-Bahn erreichen können.





Wer den Münchner S-Bahn-Plan zur Hand nimmt, erkennt sofort: Sieht aus wie ein Stern. Und die S-Bahn-Routen führen wie die Strahlen eines Sterns ins Umland. Das ruft doch danach, die Strahlen des Sterns zu erwandern oder von Strahl zu Strahl zu wandern. So kommt man leicht hin, hat Spaß beim Wandern und kommt genauso leicht wieder zurück nach München. Genau dies macht den Reiz des S-Bahn-Wanderns aus: eine Riesenauswahl vielfältiger Routen, die sich entspannt und staufrei erwandern lassen.

Genusstouren auf ganzer Strecke




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Ein paar Beispiele gefällig? Gern! Da gibt’s den „Ayinger Achter“, 90 Wanderminuten lang – mit der S7 zur Kreuzstraße, dann geht’s durch den Wald nach Peiß und von dort über Wiesen und Felder nach Aying. Hier locken die Reste eines spätgotischen Kirchturms und natürlich die Brauereigaststätte. Vom S-Bahnhof Aying geht es wieder bequem zurück nach München.

Oder mit der S2 ins Dachauer Land: Von der Station Schwabhausen führen schöne Feld- und Forstwege mit geringem Höhenunterschied über Weyhern und den Bumbaurhof in Ried nach Markt Indersdorf. Im Hofcafé am Bumbaurhof gibt’s Kuchen aus der eigenen Bäckerei, Brotzeiten, mittags wechselnde warme Speisen und ein würziges Bier aus der dazugehörigen Hofbrauerei. Von Markt Indersdorf geht’s per S-Bahn wieder zurück.

Deutlich länger, nämlich 24 Kilometer, ist die erste Etappe des Jakobswegs nach Santiago de Compostela: Die beginnt am Marienplatz und führt über St. Jakob, den Flaucher und Georgenstein bis Kloster Schäftlarn – meist auf breiten Kieswegen, teilweise auch auf Teer und kleineren Pfaden. Die Isar zeigt dabei ganz verschiedene Gesichter: Zu Beginn noch der Trubel der Großstadt, wird es ab der Flaucherinsel immer ruhiger. Freude kommt auch beim Einkehren auf, beim Brückenwirt, in der Waldwirtschaft und im Klosterbräustüberl in Schäftlarn. Und in Ebenhausen-Schäftlarn heißt’s dann: per S7 zurück nach München.

Wunderschön sind auch die Wanderungen von Pasing übers Würmtal bis Planegg oder Streckenwanderungen, die so nur mit der S-Bahn möglich sind, wie die Touren vom Starnberger See zum Ammersee oder von Deisenhofen durchs Gleißental über den Deininger Weiher ins Isartal und hinauf nach Icking. Auch die historischen Städtchen Erding, Freising und Dachau sind natürlich S-Bahn-Terrain. Und wer gerne geschichtsträchtige Kapellen und Schlösser erwandert, kommt mit S-Bahn und Wanderschuhen (fast) überall hin.

Ein bisschen Planung und ganz viel Genuss – die nächste S-Bahn-Wanderung wartet schon auf Sie.

Route planen

Verraten Sie uns doch in den Kommentaren, wo Sie am liebsten zum Wandern gehen.

Genusstouren auf ganzer Strecke






Ein paar Beispiele gefällig? Gern! Da gibt’s den „Ayinger Achter“, 90 Wanderminuten lang – mit der S7 zur Kreuzstraße, dann geht’s durch den Wald nach Peiß und von dort über Wiesen und Felder nach Aying. Hier locken die Reste eines spätgotischen Kirchturms und natürlich die Brauereigaststätte. Vom S-Bahnhof Aying geht es wieder bequem zurück nach München.

Oder mit der S2 ins Dachauer Land: Von der Station Schwabhausen führen schöne Feld- und Forstwege mit geringem Höhenunterschied über Weyhern und den Bumbaurhof in Ried nach Markt Indersdorf. Im Hofcafé am Bumbaurhof gibt’s Kuchen aus der eigenen Bäckerei, Brotzeiten, mittags wechselnde warme Speisen und ein würziges Bier aus der dazugehörigen Hofbrauerei. Von Markt Indersdorf geht’s per S-Bahn wieder zurück.

Deutlich länger, nämlich 24 Kilometer, ist die erste Etappe des Jakobswegs nach Santiago de Compostela: Die beginnt am Marienplatz und führt über St. Jakob, den Flaucher und Georgenstein bis Kloster Schäftlarn – meist auf breiten Kieswegen, teilweise auch auf Teer und kleineren Pfaden. Die Isar zeigt dabei ganz verschiedene Gesichter: Zu Beginn noch der Trubel der Großstadt, wird es ab der Flaucherinsel immer ruhiger. Freude kommt auch beim Einkehren auf, beim Brückenwirt, in der Waldwirtschaft und im Klosterbräustüberl in Schäftlarn. Und in Ebenhausen-Schäftlarn heißt’s dann: per S7 zurück nach München.

Wunderschön sind auch die Wanderungen von Pasing übers Würmtal bis Planegg oder Streckenwanderungen, die so nur mit der S-Bahn möglich sind, wie die Touren vom Starnberger See zum Ammersee oder von Deisenhofen durchs Gleißental über den Deininger Weiher ins Isartal und hinauf nach Icking. Auch die historischen Städtchen Erding, Freising und Dachau sind natürlich S-Bahn-Terrain. Und wer gerne geschichtsträchtige Kapellen und Schlösser erwandert, kommt mit S-Bahn und Wanderschuhen (fast) überall hin.

Ein bisschen Planung und ganz viel Genuss – die nächste S-Bahn-Wanderung wartet schon auf Sie.

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Andreas Streng
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Ich absolviere gerne den DVV Rundweitwanderweg München Fünf-Seen-Land, bei dem in 14 Etappen 180 Kilometer zurückgelegt werden können. Alles jeweils von einer S-Bahn Station zur anderen 🙂
Des weiteren sind auch die DVV Wandertage, wie z.B. die Sommerwandertage in Olching (10./11.08.) ein Erlebnis.