Das Prinzip der Miete ist aber nicht schwer zu verstehen …
Am Anfang oder auch am Ende eines jeweiligen Monats überweist du die vertraglich festgelegte Miete an deine:n Vermieter:in.
Dabei ist die Miete hier eher als Oberbegriff zu sehen, denn die Gesamtmiete bzw. Miethöhe setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen.
Gibt es eine leicht verständliche Mietformel?
Ja, die gibt es. Eine Miete besteht aus den Komponenten Kaltmiete, Nebenkosten bzw. Betriebskosten und Heizkosten. Die Formel lautet: Kaltmiete + Nebenkosten (Betriebskosten) + Heizkosten = Warmmiete.
Die Kaltmiete
Diese Miete wird auch als sogenannte Grundmiete bezeichnet und ist der Kernbetrag, auf dem alles andere aufbaut. Damit ist der reine Preis für die Nutzung der Wohnung gemeint und hängt von Lage, Größe, Zustand, Baujahr und Ausstattung, wie Aufzug, Terrasse bzw. Balkon oder Einbauküche, ab.
Die Nebenkosten bzw. Betriebskosten
Das sind laufende Kosten, die du für den Betrieb der Wohnung oder des Hauses bezahlen musst. Dazu gehören unter anderem Müllabfuhr, Wasser und Abwasser, Hausmeister, Gebäudereinigung, Gebäudeversicherung, Grundsteuer sowie eventuell vorhandene Kosten für Aufzug und Gartenpflege. Meist sind diese Kosten von dir als vorher vereinbarte Vorauszahlung pro Monat zu leisten und werden einmal im Jahr abgerechnet.
Die Heizkosten
Heizkosten werden extra ausgewiesen und bestehen aus Heizung und Warmwasser (falls zentral); auch hier gilt: monatliche Vorauszahlung und jährliche Abrechnung.
Die Warmmiete
Die Höhe der Warmmiete ist der Betrag, der dich am meisten interessieren wird. Denn diesen Betrag überweist du Monat für Monat an deine:n Vermieter:in.
Können optionale Kosten noch hinzukommen?
Folgende Kosten können eventuell noch anfallen: Stellplatz bzw. Garage für ein Auto, Kabel-TV und Internet, wenn über Vermieter:in abgerechnet wird, und Nutzung von Waschmaschine oder Trockner im Keller.
Wenn du weiteren Input zur Miete benötigst, dann bist du mit deinen Fragen in der Stadtsparkassen-Filiale barer41 bestens aufgehoben.