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TrueCyberCrime – Folge 7: „Quo vadis CyberScene“ – Wohin sich CyberCrime noch entwickeln könnte

4. Juli 2022

Wo steht Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern in Sachen Cyberbedrohung? Welche Angriffe können wir erwarten und wen betreffen diese Gefahren? Desinformation, Fake News, Kryptografie und vieles mehr. Diese und viele weitere Fragen beantwortet uns Dr. Michael Kreutzer vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT.

Michael Kreutzer studierte an der Universität des Saarlandes und promovierte an der Universität Freiburg zur Fragestellung wie sich IT-Dienste in Netzen selbstständig, also ohne Konfiguration, organisieren können. Er forscht, entwickelt und publiziert seit mehr als 20 Jahren zu Cybersicherheit und technischem Privatsphärenschutz.

Dr. Kreutzer arbeitet am „Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit“, genannt ATHENE, das vom Bundesforschungsministerium und dem hessischen Wissenschaftsministerium gefördert wird. Seine fachlichen Schwerpunkte sind Sicherheitsmanagement, Desinformationserkennung, Internetsicherheit, Post-Quantum-Kryptografie und er engagiert sich in der Beratung von StartUps Cybersicherheit. Er leitete das Forschungsprojekt „DORIAN“ am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT), das aufzeigt, wie mit technischen Mitteln Desinformation erkannt und bekämpft werden kann.

Wir bewegen uns mehr und mehr in der digitalen Welt: ob wir mit unseren Freunden chatten, Artikel lesen, einkaufen, einen Film schauen oder im Netz komfortabel unsere Geldgeschäfte erledigen. Das Internet ist ein großer Teil unseres Lebens.

Aber wie im „normalen“ Leben, gibt es auch in der Cyberwelt jede Menge Betrüger!

Diese Täter sind meist sehr geschickt und passen sich sehr flexibel an technische und gesellschaftliche Entwicklungen an. Sie agieren global und im Verborgenen und greifen dort an, wo es sich aus ihrer Sicht finanziell lohnt.

Das Gefährdungspotenzial im Bereich Cybercrime ist in den letzten Jahren immer weiter angestiegen. Durch die Corona-Pandemie aber vor allem durch den Ukraine-Krieg ist die Bedrohungslage im digitalen Raum seit Wochen besonders angespannt. Die Schäden, die durch Cyberangriffe entstehen, sind immens hoch.

Vor allem kleine und mittelgroße Betriebe stehen im Visier von Cyberkriminellen – nicht zuletzt deshalb, weil es dort mehr Schwachstellen in der IT-Sicherheit gibt als bei großen Konzernen.

Dr. Michael Kreutzer ist Leiter des Forschungsprojekts „DORIAN“ am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT), das aufzeigt, wie mit technischen Mitteln Desinformation erkannt und bekämpft werden kann

Wer sind diese Kriminellen im Netz? Wie wird auf diese Personen und organisierte kriminelle Gruppen Jagd gemacht? Und das Wichtigste: Wie soll ich mich verhalten, um mich vor Cyberkriminellen zu schützen?

Über diese Themen, die uns alle betreffen, spricht Moderator Tobias Ranzinger mit Cybersicherheits-Experten jeden Montag im TrueCyberCrime Podcast der Stadtsparkasse München.

Bis zum 11.7.2022 erscheint jede Woche eine neue Folge.

Die einzelnen Folgen können Sie auf sskm.de/truecybercrime abrufen oder überall, wo es Podcasts gibt. Um keine Ausstrahlung zu verpassen, folgen oder abonnieren Sie den Podcast „TrueCyberCrime“ über die gängigen Plattformen wie Spotify, Apple Podcast oder Google Podcast.

Viel Spaß beim Reinhören. Schützen Sie sich vor Cyberangriffen!

Hören Sie doch auch mal in die Podcast Reihe zu Lenas Start-ups rein

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