Die weiße Pracht ist nicht nur schön, sondern leider auch gefährlich: Laut Schätzungen des Deutschen Skiverbands (DSV) steigen in jeder Saison über vier Millionen Deutsche regelmäßig auf die Skier – und im Durchschnitt erleidet dabei jeder Hundertste einen Unfall. Damit liegt der Gefährdungsgrad um ein Vielfaches höher als etwa im Straßenverkehr. Nicht selten bleiben dann dauerhafte Gesundheitsschäden zurück, manche Skiunfälle enden sogar tödlich. In jedem Fall bedeuten sie ein hohes finanzielles Risiko, das sich nur mit einer privaten Unfallversicherung wirksam abfedern lässt.

Kunstschnee macht Pisten gefährlicher

Statistisch gesehen ist die Unfallgefahr auf den Pisten zwar in den letzten Jahren gesunken – hauptsächlich dank moderner Sicherheitsbindungen, Protektoren und Helme. Andererseits sehen sich Unfallchirurgen heute aber schweren Verletzungen gegenüber, die es früher so nicht gab. In erster Linie liegt das am Kunstschnee: Derartig präparierte Pisten sind besonders hart und schnell, fast wie beim Abfahrtslauf der Profis. Amateure sind bei solchen Geschwindigkeiten oft überfordert, was zu schweren Stürzen und Knochenbrüchen führen kann.

Fehlender Respekt wird schnell bestraft

Paradoxerweise ereignet sich aber auch ein Drittel aller Unfälle auf leichten Abfahrten und im Pulverschnee. Der Grund: Haben die meisten Skifahrer vor roten oder gar schwarzen Pisten angemessenen Respekt, so nehmen sie grüne oder blaue häufig nicht ernst genug. Sie überschätzen ihr Können, verhalten sich leichtsinnig – und dann passiert es.

Jeder Unfall kann enorm ins Geld gehen

Die Folgen sind oft langwierig und teuer. Schon wer sich nur das Knie verdreht oder ein Kreuzband verletzt, kann monatelang außer Gefecht sein und bleibt unter Umständen beruflich dauerhaft eingeschränkt. Beim Ausfall des Hauptverdieners oder bei Selbstständigen ist dann womöglich die finanzielle Existenz der ganzen Familie bedroht. Doch gerade in dieser Situation ist Geld dringend notwendig. Denken Sie nur an eine mögliche schwere Körperbehinderung: In solchen Fällen kann sogar eine dauerhafte Betreuung oder ein teurer Umbau der Wohnung erforderlich sein.
Bei Wintersportlern besteht zusätzlich das Risiko etwaiger Rettungs- und Bergungskosten: Gesetzliche oder private Krankenversicherer zahlen dafür nur, wenn der Einsatz medizinisch notwendig ist. Das ist bei einer Bergung nicht immer der Fall und dann können Beträge von mehreren tausend Euro fällig werden.

Nur private Vorsorge schützt vor allen Risiken

Wer sich gegen solche finanziellen Folgen wirksam absichern will, muss selbst die Initiative ergreifen – denn die gesetzliche Unfallversicherung zahlt bei Unfällen in der Freizeit keinen Cent. Die Privatpolice dagegen springt auch dort ein, wo die Krankenversicherer oder die gesetzlichen Kassen nicht zuständig sind: mit Kostenerstattungen und Krankenhaus-Tagegeld, im Fall der Invalidität auch mit Kapitalleistungen oder einer Unfallrente. Bereits bei einer Invalidität von zehn Prozent etwa kann aus der Police eine Kapitalleistung von 8.000 Euro fließen – dies nur als Beispiel.