Es tauchen Fragen auf wie: Warum kosten Rasier- und Körperpflegeprodukte für Frauen mehr als für Männer, obwohl beide damit dasselbe tun? Wieso ist der Friseurbesuch für Frauen teurer als für Männer?
Pink Tax ist tatsächlich keine echte Steuer; weitere Bezeichnungen für dieses Phänomen sind „Women Tax“ oder „Gender Pricing“.
Pflegeprodukte und Dienstleistungen sind am häufigsten von Pink Tax betroffen.
Warum gibt es eine Pink Tax?
Das hat mit dem Gendermarketing der Unternehmen zu tun, die davon profitieren, Frauen und Männer in zwei Zielgruppen aufzuteilen. Diese geschlechtsspezifische Form des Marketings bedeutet mehr Umsatz, da Frauen eher bereit sind, mehr Geld für bestimmte Produkte auszugeben.
Welche Auswirkungen hat die Pink Tax für dich als Verbraucherin?
Die Preisunterschiede bei bestimmten Produktgruppen oder Dienstleistungen tragen zur wirtschaftlichen Ungleichheit zwischen den Geschlechtern bei. Denn Frauen verdienen im Schnitt meist weniger als Männer, müssen aber gleichzeitig für einige Produkte und Dienstleistungen mehr bezahlen, was wiederum bestehende Ungerechtigkeiten verstärkt.
Was kannst du gegen Pink Tax gezielt tun?
Vergleiche bei deinem Einkauf immer die Preise und wähle die Produkte, die geschlechtsneutral oder sogar für Männer sind. Wichtig ist, Initiativen zu unterstützen, die sich gegen Pink Tax aussprechen, und andere zu sensibilisieren, indem du sie darauf aufmerksam machst. Pinkstinks wäre beispielsweise eine Initiative, die sich mit Pink Tax befasst. Es lohnt sich auch, Fälle von Pink Tax zu melden, zum Beispiel bei den Verbraucherzentralen.