Glueck_Header_850x420

München

Auf der Suche nach Glück

4. Januar 2021

Sind Sie gut ins neue Jahr gestartet? Wir wünschen Ihnen jedenfalls ein glückliches 2021! Was genau Sie glücklich macht, wissen wir natürlich nicht. Glück empfindet jeder anders. Umso spannender ist es, das Glück mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Schon seit Jahrtausenden ist Glück ein Thema bei Dichtern, Denkern und Gelehrten. So behauptete Johann Wolfgang von Goethe etwa: „Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.” Und der Arzt und Philosoph Albert Schweitzer meinte: „Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.” Die älteste überlieferte Definition von Glück stammt von Aristoteles. Er war davon überzeugt, Glück sei das, was der Mensch um seiner selbst willen anstrebt, und nicht, um etwas Anderes damit zu erreichen.

Die Glücksforschung ist bereits zu einer Wissenschaft geworden und splittet sich auf in philosophische, psychologische, physiologische, ökonomische, sozialwissenschaftliche, experimentelle und angewandte Glücksforschung. Schöne Definitionen kann man hier entdecken, zum Beispiel diese: Glück ist ein Hochgefühl, das vom Wunsch nach Fortdauer gekennzeichnet ist, solange es andauert und vom Wunsch nach Wiederkehr, wenn man sich seiner erinnert. Seine ekstatischen Momente heben diesen Gemütszustand über die Genugtuung oder die Zufriedenheit hinaus.

Platz 17 für die Deutschen beim World Happiness Report 2020!

Auch einige Studien befassen sich mit dem Glück. Der World Happiness Report etwa, der jährliche Bericht der Vereinten Nationen. Hier landeten in den Jahren 2019 und 2020 die Finnen auf Platz eins. Kaum zu glauben, wo es da doch monatelang dunkel ist. Deutschland belegt Platz 16 bzw. 17. Immerhin, denn mehr als 150 Länder werden im World Happiness Report getestet. Der König von Bhutan kann darüber nur milde lächeln. In seinem Reich im östlichen Himalaya, regiert das Glück noch vor der Wirtschaft. Seit dem Jahr 2008 ist es in der Verfassung als Staatsziel verankert und seit Anfang der 1970er-Jahre gibt es das Konzept des sogenannten Bruttonationalglücks, das auf vier Säulen beruht: eine gerechte Entwicklung der Gesellschaft und der Wirtschaft des Landes, die Bewahrung des kulturellen und geistigen Erbes, der Schutz der Umwelt sowie eine gute Regierungsführung.

Glücksbringer und Glückssymbole

Wenn das Glück nicht von selbst kommt, könnte vielleicht ein Glücksbringer nachhelfen. Je nach Kultur gibt es ganz verschiedene. Die meisten kommen aus der Welt der Sagen, Legenden und Hexen, manche haben mit Religion zu tun oder mit Magie. Zu den bekanntesten Glückssymbolen zählen:

  • Deutschland: Schornsteinfeger, Marienkäfer, Glücksschwein, Brot und Salz, Fliegenpilz, Hufeisen, Mistel, vierblättriges Kleeblatt
  • Asien: Glückskeks, Glücksbambus, winkende Katze.
    1. Japan: Lucky Feet (Aufkleber mit kleinen Fußabdrücken), Daruma (Figur aus Pappmaché), vier-Affen-Figuren.
    2. Tibet: Fische, Schirm, Muscheln, Endlosknoten, Rad, Lotosblume, Vase, Fahne.
    3. Indien: Swastika (Sonnenrad).
    4. Sri Lanka: Elefant.
    5. China: Drache, die Zahlen 6, 8 und 9.
    6. Indonesien: Gecko (besonders glücksbringend, wenn er sieben oder elf Mal ruft)
  • USA: Penny, Hasenpfote
  • Schweden: Kranich
  • Afrika: Amulett, Kreuz der Tuareg, Elefant
  • Türkei: Das blaue Auge (Schmuckstück)
  • Peru: handgefertigte Püppchen, Teufelchen und Vögelchen als Anhänger

Die 7? Die 12? Oder womöglich die 17,65? Die Gewinnerin ist …

… die 7 – zumindest, wenn man einer Reihe von Umfragen nach der Glückszahl glauben möchte. Die Zahl 7 spielt häufig eine zentrale Rolle: 7 Wochentage, 7 Chakren, 7 Zwerge, 7 Weltwunder, das verflixte 7. Jahr. Und laut Bibel wurde die Erde in 7 Tagen erschaffen. In China sind die 6, die 8 und die 9 Glückszahlen, da sie ähnlich ausgesprochen werden wie einige positive Wörter. Im alten Rom war die 13 eine Glückszahl. Für manche ist sie das heute noch. Für Hotels in den USA und einige Airlines ist sie das nicht und es gibt weder eine 13. Etage noch eine Reihe 13.

Wer der Numerologie glauben möchte, kann seine Geburtszahl zur persönlichen Glückszahl küren. Rechnen Sie gleich mal nach und zwar so: Ihr Geburtsdatum ist zum Beispiel. der 31121990, die Summe aller Ziffern 3+1+1+2+1+9+9+0=26, die Quersumme 2+6=8. Was die 8 bedeutet, können Sie beispielsweise hier nachlesen: numerologiekiel.de/geburtszahlen

Wie auch immer: Wir wünschen Ihnen, dass die 2021 zu einer Glückszahl wird – vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

Kennen Sie weitere Glücksbringer oder -symbole oder haben Sie einen ganz persönlichen Glücksbringer? Verraten Sie es uns gerne in den Kommentaren!