Finanzen

Online-Banking: Mit Sicherheit!

27. August 2020

Für die meisten Menschen ist es vollkommen selbstverständlich, ihren Geldbeutel nicht unbeaufsichtigt herumliegen zu lassen. Dasselbe gilt auch beim Online-Banking: Das Abmelden zum Beispiel ist unerlässlich, sobald man seine Bankgeschäfte erledigt hat – genauso, wie man seinen Geldbeutel nach dem Bezahlen wieder in die Hosentasche steckt. Oder denken Sie an Ihre Zugangsdaten: Eine PIN, die mühelos zu erraten ist, sollte für jeden Nutzer tabu sein.

Safety First: Das sind die wichtigsten Regeln

Die Stadtsparkasse München bietet alle Voraussetzungen für ein komfortables, einfaches und zugleich sicheres Online-Banking. Trotzdem ist es wichtig, sich die folgenden grundlegenden Sicherheitsregeln einzuschärfen und sie konsequent zu beachten:

  • Online-Banking nicht im „offenen“ WLAN aufrufen, also keinen öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspot verwenden (zum Beispiel in Bahnhöfen, Flughafenterminals usw.).
  • Online-Banking niemals auf fremden Geräten nutzen.
  • Niemals einer dritten Person Zugriff auf Ihr Online-Banking geben – egal, wer es ist.
  • Eine sichere PIN verwenden und diese auf keinen Fall im Browser speichern. Sicher ist eine PIN, wenn sie aus einer abstrakten Kombination aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen besteht – also eigentlich keine „Nummer“ ist. Sie sollte außerdem mindestens acht Stellen haben und regelmäßig geändert werden.
  • Die PIN für das Online-Banking sollte ausschließlich dafür verwendet werden, nicht für Internet-Shops oder weitere Dienste.
  • Die PIN ist ABSOLUT GEHEIM und darf nirgends notiert oder einer anderen Person mitgeteilt werden.
  • Überprüfen Sie bei Transaktionen stets die Nachricht zur TAN, ob diese mit Ihrem gewünschten Auftrag übereinstimmt. Auch bei der TAN gilt, diese unter keinen Umständen einer weiteren Person weitergeben
  • Schützen Sie jedes Gerät, mit dem Sie das Online-Banking nutzen, durch aktuelle Anti-Virensoftware und eine Firewall. Auch das Betriebssystem sollte immer auf dem neuesten Stand sein (zum Beispiel durch regelmäßige automatische Updates).
  • Seien Sie vorsichtig bei der Installation unbekannter Programme und beim Öffnen unbekannter Dateien (insbesondere über Hyperlinks in E-Mails: Dahinter kann sich Spionage-Software verbergen, die Ihre Zugangsdaten zum Online-Banking abfischt – sogenannte Phishing-Mails).
  • Melden Sie sich aus dem Online-Banking grundsätzlich mit dem Logout-Button ab und schließen Sie danach das Browserfenster.

Ihre Zugangsdaten gehen nur Sie etwas an

Wenn Sie sich an diese Regeln halten, kann normalerweise nichts passieren. Um im hektischen Alltag nicht Opfer eines Betrugsversuches zu werden, beachten Sie vor allem:
Die Stadtsparkasse wird Sie NIEMALS auffordern, persönliche Daten wie IBAN, PIN, TAN oder Kreditkartendaten preiszugeben, sofern es nicht um eine konkrete Transaktion in Ihrem geschützten Kundenbereich geht!

Nutzen Sie unsere Support- und Kontaktmöglichkeiten

Wenn Sie irgendwelche Auffälligkeiten bemerken, erklärt Ihnen unser Online-Banking-Support gern, was zu tun ist. Sollten Sie eine verdächtige Nachricht erhalten haben, leiten Sie diese bitte an warnung@sparkasse.de weiter, damit wir andere Kunden warnen können. Um im Zweifelsfall ganz sicherzugehen, können Sie Ihren Online-Zugang auch sofort sperren lassen: Dazu hat die Stadtsparkasse München den deutschlandweit kostenfreien Sperr-Notruf 116 116 eingerichtet.

Wir empfehlen Ihnen außerdem, die aktuellen Sicherheitsmeldungen zu verfolgen: Hier finden Sie zum Beispiel eine Übersicht kürzlich bekannt gewordener Betrugsversuche mit Phishing-Mails, sodass Sie entsprechende E-Mails sofort entlarven und löschen können.