Finanzen

Kontoauszüge: Zweitschriften erstellen

7. Oktober 2020

Ob eingehende oder ausgehende Zahlungen, der Kontoauszug dient als wesentliche Informationsquelle für Ihr Konto, insbesonders wenn größere Zahlungen oder Anschaffungen auf den Auszügen abgebildet sind! Daher wird Privatpersonen grundsätzlich empfohlen, die Auszüge für mindestens drei Jahre aufzubewahren – Selbstständige sogar bis zu zehn Jahre!

Sind wichtige Auszüge nicht mehr auffindbar, bestehen zwei Möglichkeiten, um an eine Zweitschrift der Auszüge zu gelangen. Wir stellen Ihnen beide Varianten vor.

Zweitschrift in der Filiale erstellen

Die Selbstbedienungsterminals in den Filialen der Stadtsparkasse München bieten eine Vielzahl an Funktionen.

  • Unter dem Menüpunkt „Konto-Auskünfte“ finden Sie die Option „Zweitschrift erstellen“.
  • Nach Auswahl des gewünschten Zeitraums oder der fehlenden Auszugsnummer wird die Zweitschrift umgehend gedruckt und steht Ihnen im gewohnten Kontoauszugs-Format zur Verfügung.

Die Menüführung kann je nach Modell des Automaten geringfügig abweichen. Bei Fragen helfen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne weiter.

Info zu Gebühren: Ein Euro pro Auszugsnummer. Ohne Gebühren funktioniert das Ganze auch online!

Kontoauszüge online nacherstellen

Nutzer des Online-Bankings der Stadtsparkasse München können eine Zweitschrift der fehlenden Kontoauszüge auch bequem online rund um die Uhr auch außerhalb der Geschäftszeiten erhalten.

  • Unter dem Menüpunkt „Konto“ wählen Sie die Option „Kontoauszüge nacherstellen“.
  • Auch online geben Sie zunächst den gewünschten Zeitraum oder die fehlende Auszugsnummer an, von der eine Zweitschrift benötigt wird.
  • Online wählen Sie zwischen den zwei Zustellwegen, als digitaler Kontoauszug, der umgehend als PDF-Datei in Ihrem ePostfach verfügbar ist, oder als analoger Kontoauszug auf postalischem Wege, aus.
  • Der Auftrag wird mit einer TAN bestätigt. Bitte beachten Sie, dass eine Nacherstellung online nur möglich ist, wenn Sie zum Zeitpunkt des fehlenden Kontoauszugs bereits Online-Banking genutzt haben.

Wer sich nicht regelmäßig seine Auszüge in der Filiale holt, bekommt automatisch die Auszüge postalisch zugesendet. Besonders nervig daran sind die Portokosten, die daraufhin auf dem nächsten Auszug stehen. Für Banken besteht jedoch eine Informationspflicht, die vorschreibt, den Kontoinhaber alle sechs Wochen oder alle 100 Buchungen über die Bewegungen auf seinem Konto zu informieren

Unser Tipp: Wer ohnehin schon Online-Banking nutzt, kann sich die Kontoauszüge auch einfach digital und vor allem automatisch zur Verfügung stellen lassen und umgeht somit die portopflichtige Zusendung der Auszüge per Post!

Die Freischaltung der digitalen Bereitstellung ist bequem unter sskm.de/epostfach möglich.

Welche weiteren hilfreichen Tipps möchten Sie von uns erfahren? Schreiben Sie es einfach in den Kommentar.