Wenn du keine Steuererklärung abgibst, dann verzichtest du automatisch auf eine mögliche Steuerrückzahlung.
Viele wissen es nicht: Machst du die Steuererklärung zum ersten Mal, kannst du die letzten vier Jahre nachholen … und sicherst dir damit dein Recht auf Erstattungen.
Sammle das ganze Jahr über deine Unterlagen!
Es macht Sinn, dass du einen Ort hast, wo du alle Unterlagen einsortierst – dies können ein (digitaler) Ordner, eine Schublade bzw. eine Schuhschachtel sein. Wichtig ist, dass du auf alle wichtigen Unterlagen jederzeit Zugriff hast; dazu gehören unter anderem die Lohnsteuerbescheinigung von der:vom Arbeitgeber:in, Rechnungen von Fachbüchern, Fahrtkosten oder Arbeitsmitteln (für die Werbungskosten), Belege für sämtliche Versicherungen (Haftpflicht, Krankenkasse, Kfz usw.), Nachweise für deine Miet- und Umzugskosten, wenn du aus beruflichen Gründen umgezogen bist, und deine Studien- oder Ausbildungskosten, falls du Studi bzw. Azubi bist. Wenn du eventuell mehr Input zu Studienkosten haben möchtest, dann lohnt sich der Artikel „Money Hack: Was sind Studienkosten?“.
Nutze gezielt deine Werbungskosten und Pauschalen
Beachte deine Abgabefristen
Auch das ist möglich: eine Online-Steuererklärung
Wenn du keine Lust hast, komplizierte Formulare auszufüllen, dann greife zu smarten Online-Lösungen, die dich Schritt für Schritt durch den Steuererklärungsprozess lotsen. Am einfachsten ist die Online-Steuererklärung über das Portal MeinELSTER, das dir vom Finanzamt kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
Wenn du unsicher bist …
Fachkompetente Hilfe findest du bei Lohnsteuerhilfevereinen oder Steuerberater:innen. Zudem bieten dir leicht verständliche Steuersoftware-Programme eine gute Unterstützung.
Gezielte Hilfestellung in Steuerfragen gibt es auch bei der Stadtsparkasse München – mehr Infos findest du hier.