Erfolgsstories München

Das Feiern geht weiter!

7. September 2021

Es gibt sie noch, DIE HOFLIEFERANTEN und ihre märchenhaften Eventlocations. Dank Optimismus, Kreativität und KfW-Schnellkredit. Einfach war es nicht in den Anfangszeiten der Corona-Pandemie.

Doch anstatt zu jammern oder die Flinte ins Korn zu werfen, spuckten Sebastian Flaskamp (rechts im Bild) und Matthias Rösch (links im Bild) in die Hände. Mit ihrer Eventagentur DIE HOFLIEFERANTEN sollte es auf jeden Fall weitergehen. Ebenso mit der Ferdinand Gastronomie GmbH, mit der die beiden Kompagnons das Bamberger Haus betreiben. Veranstaltungen sind schließlich die große Passion von Flaskamp und Rösch. Und das bereits seit über 14 Jahren. Die Locations und Events dürften vielen bekannt sein: das Bamberger Haus mit all seinen verschiedenen Räumen, dem österreichischen À-la-Carte-Restaurant und dem Biergarten, die Bar Ludwig im Turmzimmer des Löwenbräukellers, die Bar Ludwig II am Nockherberg, der Augustiner Wiesnclub und seit diesem Jahr die Wirtshauswiesn im großen Festsaal am Stiglmaierplatz.

Ganz allein konnten es die engagierten Unternehmer natürlich nicht schaffen. Die Hilfen der Bundesregierung und der Kredit der KfW kamen zur rechten Zeit. „Wir haben DIE HOFLIEFERANTEN Eventagentur GmbH und die Ferdinand Gastronomie GmbH aus voller Überzeugung unterstützt, denn sie machen einen rundum gelungenen Job“, betont Michael Reinhold von der Stadtsparkasse München. Als langjähriger Berater war er auf das Unternehmen zugekommen und hatte ihnen einen KfW-Schnellkredit zur Liquiditätssicherung angeboten. Auch Flaskamp ist voll des Lobes: „Herr Reinhold hat uns wirklich toll beraten und geholfen. Zudem ist er immer erreichbar, immer freundlich und äußerst kompetent.“

Am Anfang war der Wiesnclub

Sebastian Flaskamp kommt ursprünglich aus den Medien. Matthias Rösch ist schon lange im Eventbereich tätig. Im Jahr 2007 entstand die Idee mit der After-Wiesn. „Die Leute sollten weiterfeiern können, wenn die Zelte schließen!“, beschreibt Flaskamp heute den Grundgedanken von damals. Die alles entscheidende Frage war: Wo konnte man Freundesgruppen, Familien und Kollegen in teils großer Runde unterbringen? Die Lösung lag nur einen Steinwurf von der Theresienwiese entfernt in der Alten Kongresshalle an der Theresienhöhe 15 direkt hinter der Bavaria. Dort brodelt und rauscht das wohl legendärste After-Wiesn-Event noch heute. Jedenfalls, wenn keine Pandemie herrscht. Und ganz nach dem Motto: „Der Kini lebt. Und alle Partykindl sind mit dabei.”

Dann kam das Bamberger Haus

Weil sich der Wiesnclub als Erfolgskonzept herausstellte, setzte das Duo Flaskamp und Rösch noch einiges obendrauf. Als „Münchner Kindl & Königstreue“, wie sich die beiden gern bezeichnen, übernahmen sie 2015 die von der Augustiner Brauerei frisch renovierte barocke Villa im Luitpoldpark. Im Bamberger Haus lässt es sich seitdem märchenhaft feiern. Auch davor im Biergarten, der sich in der kalten Jahreszeit in einen Winter*Bier*Garten mit Eisbahnen und Glühweinhütten verwandelt. Herrschaftlich und romantisch zugleich geht es im Turmzimmer des Löwenbräukellers zu und in der denkmalgeschützten Orangerie beim Paulaner am Nockherberg – dort residieren die beiden Bars Ludwig. Wo auch immer und wie auch immer, die kreativen Köpfe der HOFLIEFERANTEN kann man mit allem behelligen. Sie sind Profis in ganz unterschiedlichen Bereichen: Gastronomie, Kommunikation, Eventmanagement und Design. Eine ideale Mischung also, um aus festlichen Anlässen wie Geburtstagen, Hochzeiten und Firmenfeiern unvergessliche und individuelle Ereignisse zu zaubern. Vom kleinen Event mit 20 Gästen bis hin zur Großveranstaltung mit tausend Teilnehmern.

Auf den Wiesnclub muss man auch heuer leider verzichten. Dafür gibt es aber zum zweiten Mal die Wirtshauswiesn im Löwenbräukeller – unter Einhaltung der relevanten Corona-Regeln. Mit Bier, Brotzeitbrettl, gemischtem Wiesn-Reindl oder einer fleischlosen Alternative sowie Kaiserschmarrn zum krönenden Abschluss. Und natürlich mit Wiesnmusik für eine authentische Stimmung. Reservierungen sind noch möglich.

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