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Fünf lachende Jugendliche sitzen um einen Globus, daneben liegen ein Ausbildungsvertrag, ein Koffer und ein gezeichnetes Flugzeug. Das Bild symbolisiert eine Ausbildung oder ein Praktikum im Ausland.

Ausbildung im Ausland? – Das solltest du vorab wissen

Dich plagt immer wieder das Fernweh und du könntest dir vorstellen, im Ausland eine Ausbildung zu absolvieren? Klar, das ist möglich, wenn du dir die folgenden Tipps zu Herzen nimmst.

Abseits von Tourismus & Co. eine neue Kultur kennenzulernen … und dabei Geld zu verdienen, das macht eine Berufsausbildung im Ausland so interessant und ist eine ideale Vorbereitung für den internationalen Arbeitsmarkt.

Du gewinnst neue fachliche Kompetenzen und berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse.

Es gibt diverse Förderprogramme, die Azubis gezielt nutzen können.

Ist eine Ausbildung im Ausland gesetzlich geschützt?

Ja, dank dem Berufsbildungsgesetz (§ 2 Abs. 3 BBiG) ist es möglich, dass du als Azubi ins Ausland gehen kannst: „Teile der Berufsausbildung können im Ausland durchgeführt werden, wenn dies dem Ausbildungsziel dient. Ihre Gesamtdauer soll ein Viertel der in der Ausbildungsordnung festgelegten Ausbildungsdauer nicht überschreiten.“

Das Okay deines Ausbildungsbetriebs ist wichtig!

Dein Ausbildungsbetrieb muss deinem Auslandsaufenthalt zustimmen. Dein Ausbildungsverhältnis wird dadurch auch nicht unterbrochen und der Betrieb zahlt dein Gehalt weiter. Vorteilhaft wäre, wenn du bereits zu Beginn deiner Ausbildungszeit den gewünschten Auslandsaufenthalt mit deinem Betrieb festlegst. Natürlich kannst du diese Vereinbarung auch später treffen; dann wird dies einfach als Ergänzung zum Ausbildungsvertrag fixiert.

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Wie du einen Ausbildungsplatz im Ausland findest

Gute Ansprechpartner:innen sind nicht nur dein Ausbildungsbetrieb, sondern auch die Berufsschulen und die jeweiligen Kammern, wie Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer. Nicht vergessen: Grundsätzlich musst du als Azubi für die Zeit deines Auslandsaufenthalts eine Beurlaubung von der Berufsschulpflicht bei deiner zuständigen Berufsschule beantragen.

Was mit deiner Krankenversicherung passiert

Tatsächlich benötigst du innerhalb Europas meist keine zusätzliche Krankenversicherung. Wenn du außerhalb Europas als Azubi unterwegs sein möchtest, dann musst du vorher klären, ob dein Wunschland ein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland abgeschlossen hat. Es kann durchaus sein, dass du eventuell extra eine Krankenversicherung abschließen musst; auch eine private Zusatzversicherung wäre eine Option. Es macht Sinn, dass du vor deinem Auslandsaufenthalt frühzeitig deine Krankenkasse kontaktierst, um deine Fragen zu klären.

Förderprogramme, die dich finanziell unterstützen können

Die erste Anlaufstelle ist das Erasmus-Programm, ein Förderprogramm der Europäischen Union. Zudem gibt es vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt ein Programm, das global arbeitet – das Programm AusbildungWeltweit. Bei beiden Programmen gibt es unter anderem Zuschüsse zu Fahrt- und Aufenthaltskosten. Weitere interessante Anlaufstellen können sein: Bundesinstitut für Berufsbildung Deutsche Industrie- und Handelskammer oder Bundesagentur für Arbeit.

Auch bei der Stadtsparkasse München gibt es spannende Ausbildungsmöglichkeiten und Karriereziele, die für dich interessant sein können. Klick dich einfach durch die Jobbörse!

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