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Müsycal Rings

6. Juli 2020

Klingelt es bei Ihnen, wenn Sie „Gran Vals“ hören? Eher nein? Dann vielleicht jetzt: Düdeldüüdüü, düdeldüüdüü, düdeldüüdüüdüüüü… Der weltbekannte Handyton – genau! Womöglich haben Sie bis vor Kurzem die Augen verdreht und ihn in die Abteilung „Old School“ geschoben. Jetzt allerdings gibt es den Klingelton von zehn unterschiedlichen Instrumenten. Und da kommen die Takte so großartig rüber, dass man das Telefon am liebsten auch mal länger spielen lässt. Oder neugierig die Ohren aufstellt, wenn es aus Taschen und Beuteln flötet, posaunt oder fiedelt.

„Müsycal Rings“ heißt das Projekt, mit dem die Münchner Symphoniker jedem Smartphone-Besitzer ein Lächeln ins Gesicht zaubern möchten. Das Arrangement für den Klingelton stammt von Malte Koch. Der spielt selbst an der Viola mit. Auch die anderen Künstler des Orchesters geben ihr Bestes. Orieta Dado etwa an der Violine und Jakob Haas am Violoncello, Konstantin Kramer am Kontrabass, Julia Maier an der Flöte und Piccoloflöte. Zura Gvantseladze spielt Oboe, Bastian Schmid ist am Horn zu hören, Jonas Stadlbauer an der Posaune und Alexander Penthin an der Marimba – einem Holzschlaginstrument. Der Clou daran: Sie können den Klingelton gratis herunterladen. Als kleinen Ersatz dafür, dass die Live-Konzerte noch ausfallen müssen und deshalb viele treue Fans derzeit auf das virtuose Repertoire der Münchner Symphoniker verzichten müssen.

Wir halten zusammen: „Die Bank unserer Stadt“ und „Der Klang unserer Stadt“

Dass die Münchner Symphoniker immer wieder für Überraschungen gut sind, ist im Grunde nichts Neues. Da gibt es spannende Cross-over-Projekte mit Künstlern anderer Musikgenres. Der spontane Austausch mit dem Publikum gehört ebenso zum Programm wie das wohl bekannte Spiel von Barockmusik über klassische und romantische Werke bis hin zur Operette, Oper und Filmmusik. „Die Bank unserer Stadt“ drückt dem „Klang unserer Stadt“ die Daumen, dass es bald wieder heißt: Bühne frei für gemeinsames Erleben! Schon so viele Jahre lang begleitet die Stadtsparkasse die Münchner Symphoniker.

Wer jetzt noch wissenstechnisch Anklang finden möchte: „Gran Vals“ stammt ursprünglich von Francisco Tárrega, einem spanischen Gitarristen und Komponisten. Er gilt als Begründer des modernen Gitarrenspiels im 19. Jahrhundert bzw. der Katalanischen Gitarristenschule.

Alles zum Projekt und zum Download: