Sparkasse

Top-Skateboards aus der Pfennigparade – gefördert von der Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse

22. September 2021

Die Münchner Skaterszene ist um eine Attraktion reicher: Mitten im ersten Corona-Lockdown 2020 eröffnete die neue Skateboard-Manufaktur INCLU Sports der Pfennigparade. INCLU steht dabei für Inklusion, also die Einbindung behinderter Menschen ins normale tägliche Leben – und hier speziell in die Arbeitswelt.

Für den Gründer hat sich ein Traum erfüllt

Seit die Pfennigparade Anfang der 1950er Jahre als Bürgerbewegung zur Bekämpfung der Polioepidemie gegründet wurde, begleitet sie Menschen mit Körperbehinderung und anderen Beeinträchtigungen in allen Lebensphasen. In den Lebenswelten Bildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Freizeit gestaltet sie aktiv inklusive Lebensräume. Dazu schafft die Stiftung mit ihren 16 Tochtergesellschaften und rund 2.500 Mitarbeiter mit und ohne Behinderung Strukturen, Räume und Gelegenheiten, die es ermöglichen, dass sich Menschen mit und ohne Handicap begegnen. Ihre maßgeblichen Ziele sind Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Sie unterstützt Menschen mit Behinderung dabei selbstbestimmt größtmögliche Lebensqualität zu erreichen. Andreas Spießl, gelernter Schreiner und passionierter Skateboarder, arbeitet bereits über zehn Jahre in verschiedenen Arbeitsbereichen der Pfennigparade.

2020, mitten in der Corona-Pandemie, erfüllte er sich im Rahmen seiner Tätigkeit für die Werkstatt der Pfennigparade einen lang gehegten Traum: Skateboards komplett in der eigenen Werkstatt zu fertigen.

Produkte von überragender Qualität

Die vom ihm gegründete INCLU-Sports-Manufaktur ist der erste und einziger Skateboard-Hersteller in München. Hier, an den Maschinen des Showrooms und Shops in der Schwabinger Rümannstraße 5, sind Spießl und sein Team von 13 Mitarbeitern mit und ohne Behinderung mit Begeisterung am Werkeln. Ihre Produkte treffen auf eine sehr aktive Szene: In München gibt es rund 3.000 Skateboarder und die überragende Qualität der Boards von INCLU Sports hat sich bei ihnen schnell herumgesprochen. Die Manufaktur verarbeitet nur ausgesuchte, hochwertige Materialien – und das mit sehr viel Aufwand sowie Sorgfalt.

Neben der Skateboard-Fertigung betreibt Andreas Spießl auch einen Upcycling-Store: Hier bekommen abgenutzte oder defekte Sportgeräte – wie Kletterseile, Skateboards oder Fahrräder – einen neuen Sinn und werden zu Lampen, Bildern oder Barhockern umgebaut. Darüber hinaus bietet INCLU Sports die sogenannten INCLU Climb-Produkte an: Dazu zählt zum Beispiel inklusives Trainingsequipment zum Klettern, das von Experten entwickelt wurde und speziell auf den Bedarf von Menschen mit Behinderung zugeschnitten ist.

Von der Stiftung Soziales der Stadtsparkasse München kam großzügige Unterstützung

Die Stadtsparkasse München fördert dieses Projekt – neben zahlreichen anderen, für die sie sich engagiert – im Rahmen der von ihr gegründeten Stiftung Soziales München mit 20.000 Euro.

Davon wurde unter anderem eine Maschine zum Fräsen von Holz angeschafft, die auch Personen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen bedienen können. Alles Nähere dazu erfahren Sie oben im Video.

Wenn Sie sich für die Skateboards von INCLU-Sports interessieren: Zu kaufen gibt es sie im Shop in der Rümannstraße 5, über den Instagram-Kanal der Marke und beim Skateshop Boneless in der Herzogspitalstraße – dem Anlaufpunkt der Münchner Szene schlechthin.

Diesen Artikel teilen