Ausstellung der „Caravaggisten“ in der Alten Pinakothek
Sparkasse
11.04.2019
Utrecht, Caravaggio und Europa –
Ausstellung der „Caravaggisten“
in der Alten Pinakothek

Szenen tiefster Menschlichkeit, in einzigartiger Komposition auf Leinwand gebannt: Das sind die Werke der „Caravaggisten“. Wie interpretierten Künstler aus ganz Europa das Realismus-Genie ihres italienischen Vorbilds Caravaggio?
Eine Gegenüberstellung.





Wenn in düsterem Ambiente ein Augenblick höchsten Schmerzes, sinnlicher Verzückung oder totaler Hingabe ans Göttliche leuchtet, eine Bewegung ebenso lebensecht wie eingefroren erscheint … dann hat man zumeist ein Werk des Frühbarock-Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio oder eines seiner Anhänger vor sich. „Ah, dieses Bild muss sicher von einem Caravaggisten sein!“, triumphiert man, wenn man die Gemeinsamkeiten erkennt. Doch schon der zweite Blick offenbart dem aufmerksamen Betrachter eine ganze Palette von spezifischen Unterschieden zwischen den Künstlern – eine Art Emanzipation gar, eine mutige Entwicklung hin zum eigenen Stil, zum eigenen Thema, jedoch stets in höchstem Respekt vor dem Meister.

Ab dem 17. April 2019 sind in der Alten Pinakothek über 70 beeindruckende Werke der bedeutendsten „Caravaggisten“ Seite an Seite ausgestellt. Es ist faszinierend, wie ihre höchst individuelle Interpretation von der jeweiligen Herkunft abhängt. Deshalb ist diese Ausstellung, die die Alte Pinakothek hier in Zusammenarbeit mit dem Centraal Museum in Utrecht auf die Beine gestellt hat, etwas ganz Besonderes. Und deshalb unterstützt die Stadtsparkasse München sie gern als Förderprojekt aus dem PS-Sparen.
Utrecht, Caravaggio und Europa –
Ausstellung der „Caravaggisten“
in der Alten Pinakothek

Szenen tiefster Menschlichkeit, in einzigartiger Komposition auf Leinwand gebannt: Das sind die Werke der „Caravaggisten“. Wie interpretierten Künstler aus ganz Europa das Realismus-Genie ihres italienischen Vorbilds Caravaggio?
Eine Gegenüberstellung.






Wenn in düsterem Ambiente ein Augenblick höchsten Schmerzes, sinnlicher Verzückung oder totaler Hingabe ans Göttliche leuchtet, eine Bewegung ebenso lebensecht wie eingefroren erscheint … dann hat man zumeist ein Werk des Frühbarock-Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio oder eines seiner Anhänger vor sich. „Ah, dieses Bild muss sicher von einem Caravaggisten sein!“, triumphiert man, wenn man die Gemeinsamkeiten erkennt. Doch schon der zweite Blick offenbart dem aufmerksamen Betrachter eine ganze Palette von spezifischen Unterschieden zwischen den Künstlern – eine Art Emanzipation gar, eine mutige Entwicklung hin zum eigenen Stil, zum eigenen Thema, jedoch stets in höchstem Respekt vor dem Meister.

Ab dem 17. April 2019 sind in der Alten Pinakothek über 70 beeindruckende Werke der bedeutendsten „Caravaggisten“ Seite an Seite ausgestellt. Es ist faszinierend, wie ihre höchst individuelle Interpretation von der jeweiligen Herkunft abhängt. Deshalb ist diese Ausstellung, die die Alte Pinakothek hier in Zusammenarbeit mit dem Centraal Museum in Utrecht auf die Beine gestellt hat, etwas ganz Besonderes. Und deshalb unterstützt die Stadtsparkasse München sie gern als Förderprojekt aus dem PS-Sparen.

Michelangelo Merisi da Caravaggio: stilprägend für junge Künstler




Caravaggio (1571–1610) gilt unter anderem als Entwickler der wegweisenden „Chiaroscuro“-Methode. Mit dieser speziellen Form der Hell-Dunkel-Malerei hob er seine unbeschönigt realistisch gemalten Gestalten förmlich aus der Umgebung heraus, was den Fokus ganz auf einen einzelnen, dramatischen Augenblick lenkt. Als Motive dienten ihm vorrangig sakrale und oft grausame Szenen, doch auch höchst weltliches Alltagsgeschehen bannte er meisterlich auf Leinwand. Dieser unverwechselbare Stil inspirierte zahlreiche junge Künstler in ganz Europa – die sogenannten „Caravaggisten“ eben.
Michelangelo Merisi da Caravaggio: stilprägend für junge Künstler






Caravaggio (1571–1610) gilt unter anderem als Entwickler der wegweisenden „Chiaroscuro“-Methode. Mit dieser speziellen Form der Hell-Dunkel-Malerei hob er seine unbeschönigt realistisch gemalten Gestalten förmlich aus der Umgebung heraus, was den Fokus ganz auf einen einzelnen, dramatischen Augenblick lenkt. Als Motive dienten ihm vorrangig sakrale und oft grausame Szenen, doch auch höchst weltliches Alltagsgeschehen bannte er meisterlich auf Leinwand. Dieser unverwechselbare Stil inspirierte zahlreiche junge Künstler in ganz Europa – die sogenannten „Caravaggisten“ eben.
Zeichenworkshops, ein Einführungsfilm, Ausstellungsführungen für Kinder und Erwachsene sowie diverse Kunstvermittlungsaktivitäten runden das Programm ab. Im Mai ist die Malerei Caravaggios Thema einer zweitägigen internationalen Konferenz.

Die unbedingt sehenswerte Ausstellung läuft von 17. April bis 21.Juli 2019 in der Alten Pinakothek, Barer Str. 27, Eingang Theresienstraße. Weitere Infos zur Ausstellung finden Sie unter:
Das vielfältige Programm der Ausstellung



Das vielfältige Programm der Ausstellung





Zeichenworkshops, ein Einführungsfilm, Ausstellungsführungen für Kinder und Erwachsene sowie diverse Kunstvermittlungsaktivitäten runden das Programm ab. Im Mai ist die Malerei Caravaggios Thema einer zweitägigen internationalen Konferenz.

Die unbedingt sehenswerte Ausstellung läuft von 17. April bis 21. Juli 2019 in der Alten Pinakothek, Barer Str. 27, Eingang Theresienstraße. Weitere Infos zur Ausstellung finden Sie unter:

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