MÜNCHEN
17.10.2018
Geschichte lebt. Zukunft entsteht.

Im Werksviertel München wird an einer innovativen Stadt in der Stadt gebaggert. Schon jetzt pulsiert das Leben zwischen moderner Architektur und Industrie-Charme.

A uf der Terrasse der „BAR of BEL AIR“ nippen die Gäste am Gläschen Wein und genießen den Sonnenuntergang. Im „Rasselfisch“ stöbern die Kunden nach Kindersitzen und Wickeltischen. Bei „BOESNER“ decken sich ambitionierte Künstler mit Farben, Pinseln und Leinwänden ein. Im „Poke Bowl“ treffen sich kreative Köpfe zur Mittagspause, bevor es ins nächste Meeting geht. Zurück ins WERK3 in die Szene der Start-ups, Etablierten und Freelancer unter dem begrünten Dach, wo im Sommer eine kleine Schafherde grast. Oder rein ins WERK1, den „Start-up-freundlichsten Ort Münchens“, wo sich eine aktive Gründer-Community angesiedelt hat.

Im Werksviertel München herrscht jetzt schon eine außergewöhnliche Stimmung. Zwischen Gruben und Kränen und den bereits eröffneten Läden, Lokalen, Event-Hallen und Büro-Konzepten brodeln Kreativität und Unternehmergeist. Ein solches Quartier hat es in München bisher noch nicht gegeben. Mittendrin in der Atelierstraße 12 ist auch eine SB-Filiale der Stadtsparkasse angesiedelt. Rund um die Uhr können Sie hier Geld abheben, Geldkarten und Prepaid-Handys aufladen sowie Kontoauszüge ausdrucken lassen. „Das Gelände ist äußerst attraktiv“, sagt Josef Glasl von der URKERN GmbH, Gesellschaft für Urbanes. Er und sein Team sind für die Formulierung und Begleitung des Konzepts verantwortlich, sehen sich als „Bürgermeister“, „Kümmerer“ und Ansprechpartner, initiieren regelmäßige Treffen und Feiern, auf denen sich die Siedler gegenseitig austauschen können.

Das Werksviertel – ein Hotspot für Kreativität und Kultur
Das neue Quartier lebt von Kontrasten. Im Laufe der Zeit wird man hier wohnen, einkaufen, essen, trinken, arbeiten und sich auf unterschiedliche Art und Weise amüsieren können. Und all das mit einer perfekten Verkehrsanbindung. Schwerpunkt bleiben die Kunst- und die Musikszene. Es wird spannende Projekte in der WhiteBox geben, im Technikum, in der Tonhalle, in der Nachtkantine. Neue Restaurants und Bars werden die unterschiedlichen und inspirierenden Bühnen für Musik und Kunst bereichern. Alle Altersgruppen sollen künftig ein niveauvolles und hochwertiges Kultur- und Nachtleben genießen können.

Lange ist es her, dass auf dem Gelände Kartoffeln zu Knödeln verarbeitet, Motorräder zum Rollen gebracht, Kleidungsstücke geschneidert und Schmierstoffe veredelt wurden. Der Puls der ehemaligen Werke am Ostbahnhof ist jedoch immer noch spürbar. Alteingesessene erinnern sich bestimmt noch an die Traditionsunternehmen wie Pfanni, Zündapp, Konen und Optimol. Die Geschichte lebt und wird auch weiterhin das Viertel beeinflussen. Historische Baukörper bleiben als Kontrast zu den modernen Gebäuden. Altes und Neues verbindet sich und wird zu einem einzigartigen Zukunftsviertel geformt.

Nachhaltige Konzepte und eine besondere Attraktion
„Die Menschen müssen sich wohlfühlen, dann funktioniert das Werksviertel auch als neues Quartier“, betont Josef Glasl. Das Gesamtkonzept steht, doch an den Feinheiten kann noch gearbeitet werden. So werden die Themen E-Mobilität und Umweltbewusstsein eine große Rolle spielen und erlebbar gemacht durch Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie den Garten voller Obst, Gemüse, Bienen, Vögel, Hühner und Schafe auf dem Dach des WERK3. Das Werksviertel wird sich genau wie ein Dorf entwickeln, wie die anderen Münchner Stadtviertel drumherum auch. Auf eine Attraktion im kommenden Frühjahr freut sich Glasl besonders: auf das größte mobile Riesenrad der Welt.

Highlights auf dem Gelände
Im Grunde genommen ist jeder Baustein im Werksviertel ein Highlight – der kleine Laden, das individuelle Atelier, das trendige Hotel, das ambitionierte Start-up. Fünf der Projekte sind vielleicht dennoch besondere Meilensteine für München:

Zunächst einmal das Konzerthaus für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. 2021 soll es eröffnet werden und in einem nie zuvor dagewesenen Spitzensaal Musik von Weltniveau präsentieren. Das PLAZA wird mit Supermarkt, Discounter, Drogerie, Kleinhandel und zwei Hotels aufwarten sowie mit Sport- und Freizeitstätten wie Fitnessstudio und Boulderhalle. Ins Technologiezentrum II kommt das Traditionsunternehmen Rohde & Schwarz und mit dem WERK3 ist bereits das Herzstück des Werksviertels entstanden: Loft-Büros, individuelle Handels- und Showroom-Flächen, Restaurants, Bars, Entertainment und inspirierende Ateliers. Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist die MEDIENBRÜCKE mit den Büros in schwindelnden Höhen. Beim Blick über München und bis in die Alpen kann man gar nicht anders als kreativ arbeiten.

Highlights auf dem Gelände
Im Grunde genommen ist jeder Baustein im Werksviertel ein Highlight – der kleine Laden, das individuelle Atelier, das trendige Hotel, das ambitionierte Start-up. Fünf der Projekte sind vielleicht dennoch besondere Meilensteine für München:

Zunächst einmal das Konzerthaus für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. 2021 soll es eröffnet werden und in einem nie zuvor dagewesenen Spitzensaal Musik von Weltniveau präsentieren. Das PLAZA wird mit Supermarkt, Discounter, Drogerie, Kleinhandel und zwei Hotels aufwarten sowie mit Sport- und Freizeitstätten wie Fitnessstudio und Boulderhalle. Ins Technologiezentrum II kommt das Traditionsunternehmen Rohde & Schwarz und mit dem WERK3 ist bereits das Herzstück des Werksviertels entstanden: Loft-Büros, individuelle Handels- und Showroom-Flächen, Restaurants, Bars, Entertainment und inspirierende Ateliers. Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist die MEDIENBRÜCKE mit den Büros in schwindelnden Höhen. Beim Blick über München und bis in die Alpen kann man gar nicht anders als kreativ arbeiten.

1 Kommentar

  1. Daniel Niederland sagt:

    Die Beträge zum Werksviertel sind sehr interessant und informativ, und es hat mir Spaß gemacht, online durch das WERK MAGAZIN durchzublättern und die schönen Bilder anzuschauen. Allerdings ist der Abschnitt „Highlights auf dem Gelände“ nicht ganz aktuell, denn dort steht: „Ins Technologiezentrum II kommt das Traditionsunternehmen Rohde & Schwarz“. Die Firma ist bereits in TZ II eingezogen!

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