MÜNCHEN
03.07.2018
Eis, Eis, Baby!

Schokolade und Vanille kann doch jeder, dachte sich Matthias Münz. Deshalb erfand „Der verrückte Eismacher“ abgefahrene Sorten wie Bier-Eis. Bierernst muss man die aber nicht immer nehmen.

G anz schön verrückt, wofür die Menschen in München Schlange stehen: Käsespätzle- und Schweinebraten-Eis oder Leberkäs- und Rindsgulasch-Eis. Aber auch gebrannte Mandeln- und Sachertorte-, Raffaello- und Toffifee-Eis gibt es beim verrückten Eismacher. Der Zylinder ist das Markenzeichen von Matthias Münz. Sogar zu Bankterminen geht er nicht ohne. Zu seiner Devise zählen nicht nur originelle Eissorten, sondern auch ein nachhaltiges Wachstum und qualitativ hochwertige sowie regionale Zutaten wie Milch und Sahne von den Milchwerken Berchtesgadener Land.

Weißwurst-Eis für Frauchen und Hund, Bier-Eis für viele

„Das Bier-Eis läuft super“, erzählt Münz, der ursprünglich Tourismus-Management in München studiert hat. Auch Büffelmozzarella-Basilikum-, Wiener Schnitzel- und Pizza-Margherita-Eis sind totale Renner. Das Weißwurst-Eis schmeckt sogar dem Hund einer seiner Stammkundinnen. Wird häufig so Abgefahrenes wie „Essiggurke + Nutella“ verlangt? „Die wirklich schrägen Kreationen werden eher zum Spaß probiert“, gibt der 31-Jährige zu. Auch Gabriele Lehrmann, seine Beraterin von der Stadtsparkasse, hat schon was Verrücktes getestet: Sauerkraut-Eis. Ins Schwärmen gerät sie allerdings eher über ihren Kunden selbst, „der etwas wirklich Besonderes ist und zudem so unglaublich nett!“

Jeder kann ein verrückter Eismacher sein!

Wie der gebürtige Regensburger zum Eismacher wurde? Durch die Liebe zum Eis, die ihn seit seiner Kindheit begleitet und bei einem Aufenthalt in der Lombardei hautnah an einen Maestro heranführte. Täglich schaute er in dessen Eisdiele vorbei. Dann wollte er es selbst lernen, besuchte einen Kurs an der Eisuniversität in Perugia. Der Anfang war alles andere als cremig: „Ich arbeitete fast rund um die Uhr und ohne meine Familie hätte ich es nicht geschafft“, erinnert sich Münz, der heute bis zu 10.000 Kugeln pro Tag in seinen drei Läden in der Amalienstraße, auf dem Viktualienmarkt und in der Fraunhoferstraße verkauft. „Es ist hart, aber Durchhalten lohnt sich!“, rät der verrückte Eismacher mit den vielen Auszeichnungen. Probieren Sie es doch mal selbst: Mit dem Wunderhut-Kit und ein paar Zutaten wie Milch, Sahne, vielleicht ja auch Rotwein, Kartoffeln oder Spinat, kann jeder zum verrückten Eismacher
werden. Sie brauchen nicht mal eine Eismaschine dazu. Rezepte, News und noch viel mehr unter: www.dvem.de

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