München
30.10.2019
München auf dem Weg in die digitale Zukunft

Stichwort SmartCity: Was können digitale Technologien – und was bringt uns das? Ein „DigiTalk“ am 24. Oktober lieferte spannende Antworten.




Rund 70 Gäste verfolgten am 24. Oktober die Vorträge und die anschließende Podiumsdiskussion in der Hauptstelle der Stadtsparkasse München. Das Event stand unter dem Motto „Daten, Plattformen und digitale Fitness: Die Enabler der SmartCity“. Vorgestellt wurden verschiedene Akteure und Projekte, die unserer Stadt den Weg in die digitale Zukunft ebnen sollen. Als Moderator fungierte Benjamin Wimmer von der Firma Cassini Consulting, dem Digitalisierungspartner der Landeshauptstadt München.
München auf dem Weg in die digitale Zukunft

Stichwort SmartCity: Was können digitale Technologien – und was bringt uns das? Ein „DigiTalk“ am 24. Oktober lieferte spannende Antworten.



Rund 70 Gäste verfolgten am 24. Oktober die Vorträge und die anschließende Podiumsdiskussion in der Hauptstelle der Stadtsparkasse München. Das Event stand unter dem Motto „Daten, Plattformen und digitale Fitness: Die Enabler der SmartCity“. Vorgestellt wurden verschiedene Akteure und Projekte, die unserer Stadt den Weg in die digitale Zukunft ebnen sollen. Als Moderator fungierte Benjamin Wimmer von der Firma Cassini Consulting, dem Digitalisierungspartner der Landeshauptstadt München.
Erste Referentin des Abends war Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien, Vorsitzende des Vereins Digitale Stadt München. Sie konnte unter anderem mehrere neue Mitglieder präsentieren – darunter das Goethe-Institut, die Microlearning-Plattform WhatzLearn und die Schweizer Technologiefirma Oerlikon, die in Kürze ihren „Digital Hub“ in München eröffnet. Damit sind dem Verein jetzt insgesamt 126 Unternehmen und Organisationen angeschlossen.

Neue Mitglieder im Verein Digitale Stadt München





Erste Referentin des Abends war Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien, Vorsitzende des Vereins Digitale Stadt München. Sie konnte unter anderem mehrere neue Mitglieder präsentieren – darunter das Goethe-Institut, die Microlearning-Plattform WhatzLearn und die Schweizer Technologiefirma Oerlikon, die in Kürze ihren „Digital Hub“ in München eröffnet. Damit sind dem Verein jetzt insgesamt 126 Unternehmen und Organisationen angeschlossen.

Neue Mitglieder im Verein Digitale Stadt München





Neue Mitglieder im Verein Digitale Stadt München






Erste Referentin des Abends war Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien, Vorsitzende des Vereins Digitale Stadt München. Sie konnte unter anderem mehrere neue Mitglieder präsentieren – darunter das Goethe-Institut, die Microlearning-Plattform WhatzLearn und die Schweizer Technologiefirma Oerlikon, die in Kürze ihren „Digital Hub“ in München eröffnet. Damit sind dem Verein jetzt insgesamt 126 Unternehmen und Organisationen angeschlossen.
Die Stadtsparkasse ist State of the Art



Anschließend sprach Dr. Christian Braun, Direktor Prozesse und IT bei der Stadtsparkasse München, zum Thema „Enabler des Bankings 2.0“. Er machte deutlich, dass es beim digitalen Banking um weit mehr geht, als nur um Transaktionen komfortabler zu machen: Die Stadtsparkasse München, so betonte er, sieht sich auch als Servicepartner für zukunftsorientierte Unternehmen, über deren Plattformen gemeinsame digitale Projekte entwickelt werden können. Als Grundpfeiler dieser neuen Plattformökonomie nannte er absolute Kundenorientierung, immer neue Dienstleistungen und immer neue Ideen, um sich im Wettbewerb um die Kunden zu behaupten. Sein selbstbewusstes Fazit: „Die Stadtsparkasse München ist digital der State of the Art”, und, so fügte er hinzu, „für alles Neue aufgeschlossen und bereit für jede sinnvolle Kooperation.“
Die Stadt-
sparkasse ist State of the Art



Anschließend sprach Dr. Christian Braun, Direktor Prozesse und IT bei der Stadtsparkasse München, zum Thema „Enabler des Bankings 2.0“. Er machte deutlich, dass es beim digitalen Banking um weit mehr geht, als nur um Transaktionen komfortabler zu machen: Die Stadtsparkasse München, so betonte er, sieht sich auch als Servicepartner für zukunftsorientierte Unternehmen, über deren Plattformen gemeinsame digitale Projekte entwickelt werden können. Als Grundpfeiler dieser neuen Plattformökonomie nannte er absolute Kundenorientierung, immer neue Dienstleistungen und immer neue Ideen, um sich im Wettbewerb um die Kunden zu behaupten. Sein selbstbewusstes Fazit: „Die Stadtsparkasse München ist digital der State of the Art”, und, so fügte er hinzu, „für alles Neue aufgeschlossen und bereit für jede sinnvolle Kooperation.“
Die Stadtsparkasse ist State of the Art





Anschließend sprach Dr. Christian Braun, Direktor Prozesse und IT bei der Stadtsparkasse München, zum Thema „Enabler des Bankings 2.0“. Er machte deutlich, dass es beim digitalen Banking um weit mehr geht, als nur um Transaktionen komfortabler zu machen: Die Stadtsparkasse München, so betonte er, sieht sich auch als Servicepartner für zukunftsorientierte Unternehmen, über deren Plattformen gemeinsame digitale Projekte entwickelt werden können. Als Grundpfeiler dieser neuen Plattformökonomie nannte er absolute Kundenorientierung, immer neue Dienstleistungen und immer neue Ideen, um sich im Wettbewerb um die Kunden zu behaupten. Sein selbstbewusstes Fazit: „Die Stadtsparkasse München ist digital der State of the Art”, und, so fügte er hinzu, „für alles Neue aufgeschlossen und bereit für jede sinnvolle Kooperation.“
Wie sich im Sinne von „SmartCity“ die Mobilität der Bürger verbessern lässt, beleuchtete danach der in Chile geborene Ingenieur Eduardo Morral, Mitbegründer und Geschäftsführer des Münchner StartUps Teratrace. Gerade der öffentliche Nahverkehr hat diesbezüglich – nicht nur in München – noch einiges nachzuholen: Heute beruhen die Planungen weitgehend auf manueller Fahrgastzählung und mündlichen Interviews. Das ist nicht nur mühsam und ungenau, sondern viele wichtige Faktoren fließen auch gar nicht in die Berechnungen ein.

Mit künstlicher Intelligenz zu genaueren Fahrgastprognosen Teratrace setzt stattdessen auf eine vernetzte digitale Datenerhebung, zum Beispiel über sogenannte WiFi-Scanner, die Fahrgastzahlen und Verweilzeiten über die Handys der MVV-Nutzer anonym erfassen. Kombiniert man diese Daten mit Kameraaufzeichnungen, Ticketumsätzen, Wettervorhersagen und anstehenden Events, so lassen sich daraus mittels künstlicher Intelligenz wesentlich bessere Fahrgastprognosen erstellen und somit die öffentlichen Verkehrssysteme präziser steuern. Für diese Lösung hat Teratrace 2018 den Innovationspreis der Stadt München erhalten.

Ein weiteres Teratrace-Projekt zielt darauf ab, die Mikromobilität sicherer zu machen. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt München arbeitet man unter anderem daran, Rechtsabbiege-Unfälle zu verhindern: An kritischen Stellen sollen Radarsensoren die Situation erfassen und abbiegende Fahrzeuge rechtzeitig vor anderen Verkehrsteilnehmern warnen.

Auch bei Daten eine Großbaustelle: der öffentliche Nahverkehr





Wie sich im Sinne von „SmartCity“ die Mobilität der Bürger verbessern lässt, beleuchtete danach der in Chile geborene Ingenieur Eduardo Morral, Mitbegründer und Geschäftsführer des Münchner StartUps Teratrace. Gerade der öffentliche Nahverkehr hat diesbezüglich – nicht nur in München – noch einiges nachzuholen: Heute beruhen die Planungen weitgehend auf manueller Fahrgastzählung und mündlichen Interviews. Das ist nicht nur mühsam und ungenau, sondern viele wichtige Faktoren fließen auch gar nicht in die Berechnungen ein.

Mit künstlicher Intelligenz zu genaueren Fahrgastprognosen Teratrace setzt stattdessen auf eine vernetzte digitale Datenerhebung, zum Beispiel über sogenannte WiFi-Scanner, die Fahrgastzahlen und Verweilzeiten über die Handys der MVV-Nutzer anonym erfassen. Kombiniert man diese Daten mit Kameraaufzeichnungen, Ticketumsätzen, Wettervorhersagen und anstehenden Events, so lassen sich daraus mittels künstlicher Intelligenz wesentlich bessere Fahrgastprognosen erstellen und somit die öffentlichen Verkehrssysteme präziser steuern. Für diese Lösung hat Teratrace 2018 den Innovationspreis der Stadt München erhalten.

Ein weiteres Teratrace-Projekt zielt darauf ab, die Mikromobilität sicherer zu machen. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt München arbeitet man unter anderem daran, Rechtsabbiege-Unfälle zu verhindern: An kritischen Stellen sollen Radarsensoren die Situation erfassen und abbiegende Fahrzeuge rechtzeitig vor anderen Verkehrsteilnehmern warnen.

Auch bei Daten eine Großbaustelle: der öffentliche Nahverkehr





Auch bei Daten eine Großbaustelle: der öffentliche Nahverkehr






Wie sich im Sinne von „SmartCity“ die Mobilität der Bürger verbessern lässt, beleuchtete danach der in Chile geborene Ingenieur Eduardo Morral, Mitbegründer und Geschäftsführer des Münchner StartUps Teratrace. Gerade der öffentliche Nahverkehr hat diesbezüglich – nicht nur in München – noch einiges nachzuholen: Heute beruhen die Planungen weitgehend auf manueller Fahrgastzählung und mündlichen Interviews. Das ist nicht nur mühsam und ungenau, sondern viele wichtige Faktoren fließen auch gar nicht in die Berechnungen ein.

Mit künstlicher Intelligenz zu genaueren Fahrgastprognosen Teratrace setzt stattdessen auf eine vernetzte digitale Datenerhebung, zum Beispiel über sogenannte WiFi-Scanner, die Fahrgastzahlen und Verweilzeiten über die Handys der MVV-Nutzer anonym erfassen. Kombiniert man diese Daten mit Kameraaufzeichnungen, Ticketumsätzen, Wettervorhersagen und anstehenden Events, so lassen sich daraus mittels künstlicher Intelligenz wesentlich bessere Fahrgastprognosen erstellen und somit die öffentlichen Verkehrssysteme präziser steuern. Für diese Lösung hat Teratrace 2018 den Innovationspreis der Stadt München erhalten.

Ein weiteres Teratrace-Projekt zielt darauf ab, die Mikromobilität sicherer zu machen. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt München arbeitet man unter anderem daran, Rechtsabbiege-Unfälle zu verhindern: An kritischen Stellen sollen Radarsensoren die Situation erfassen und abbiegende Fahrzeuge rechtzeitig vor anderen Verkehrsteilnehmern warnen.
SmartCity als europäisches Leuchtturm-
projekt



Den letzten Vortrag hielt Klaus Illigmann vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung. Unter dem Motto „Munich goes smart“ berichtete er unter anderem über das derzeit größte Leuchtturmprojekt der Landeshauptstadt: Gemeinsam mit den Partnerstädten Wien und Lyon betreibt München das EU-Projekt „Smarter Together", das die digitalen Chancen der Zukunft und ihre konkrete Umsetzung testet. Die Stadtteile Neuaubing-Westkreuz sowie Freiham sollen dabei eine Vorreiterrolle für ganz Europa einnehmen.

„München ist ein Labor für die Kommune der Zukunft“, resümierte Klaus Illigmann; denn Größe, Bevölkerungswachstum, Verkehr und begrenzte Flächen sind exemplarische Herausforderungen, denen sich immer mehr Städte gegenübersehen.
SmartCity als europäisches Leuchtturm-
projekt



Den letzten Vortrag hielt Klaus Illigmann vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung. Unter dem Motto „Munich goes smart“ berichtete er unter anderem über das derzeit größte Leuchtturmprojekt der Landeshauptstadt: Gemeinsam mit den Partnerstädten Wien und Lyon betreibt München das EU-Projekt „Smarter Together", das die digitalen Chancen der Zukunft und ihre konkrete Umsetzung testet. Die Stadtteile Neuaubing-Westkreuz sowie Freiham sollen dabei eine Vorreiterrolle für ganz Europa einnehmen.

„München ist ein Labor für die Kommune der Zukunft“, resümierte Klaus Illigmann; denn Größe, Bevölkerungswachstum, Verkehr und begrenzte Flächen sind exemplarische Herausforderungen, denen sich immer mehr Städte gegenübersehen.
SmartCity als europäisches Leuchtturmprojekt





Den letzten Vortrag hielt Klaus Illigmann vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung. Unter dem Motto „Munich goes smart“ berichtete er unter anderem über das derzeit größte Leuchtturmprojekt der Landeshauptstadt: Gemeinsam mit den Partnerstädten Wien und Lyon betreibt München das EU-Projekt „Smarter Together", das die digitalen Chancen der Zukunft und ihre konkrete Umsetzung testet. Die Stadtteile Neuaubing-Westkreuz sowie Freiham sollen dabei eine Vorreiterrolle für ganz Europa einnehmen.

„München ist ein Labor für die Kommune der Zukunft“, resümierte Klaus Illigmann; denn Größe, Bevölkerungswachstum, Verkehr und begrenzte Flächen sind exemplarische Herausforderungen, denen sich immer mehr Städte gegenübersehen.
Allerdings prescht München dabei nicht einfach vor. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion erklärte Illigmann, dass man sich tendenziell sogar eher abwartend verhalte, im Klartext: „Lieber lässt München andere Städte die Fehler machen und lernt daraus.“ Ulf Hollinderbäumer von Cassini Consulting, der ebenfalls an der Diskussionsrunde teilnahm, vertrat einen ähnlichen Standpunkt. Für ihn liegt das Hauptproblem im Hinblick auf SmartCity darin, verschiedene digitale Ökosysteme sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Dem konnte auch Eduardo Morral beipflichten: Die wichtigste, aber auch schwierigste Aufgabe ist es aus seiner Sicht, ein komplexes Geflecht von vielen unterschiedlichen Partnern einzubinden und so zu vernetzen, dass als Ergebnis eine größere Gesamtintelligenz entsteht.

Das alles macht deutlich: Es gibt noch viel zu tun, vieles nimmt aber auch bereits konkrete Formen an. Als Quintessenz kann man daher festhalten, dass sich München auf einem guten Weg in die Zukunft befindet.

Das Ziel ist ein Netzwerk von Partnern






Allerdings prescht München dabei nicht einfach vor. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion erklärte Illigmann, dass man sich tendenziell sogar eher abwartend verhalte, im Klartext: „Lieber lässt München andere Städte die Fehler machen und lernt daraus.“ Ulf Hollinderbäumer von Cassini Consulting, der ebenfalls an der Diskussionsrunde teilnahm, vertrat einen ähnlichen Standpunkt. Für ihn liegt das Hauptproblem im Hinblick auf SmartCity darin, verschiedene digitale Ökosysteme sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Dem konnte auch Eduardo Morral beipflichten: Die wichtigste, aber auch schwierigste Aufgabe ist es aus seiner Sicht, ein komplexes Geflecht von vielen unterschiedlichen Partnern einzubinden und so zu vernetzen, dass als Ergebnis eine größere Gesamtintelligenz entsteht.

Das alles macht deutlich: Es gibt noch viel zu tun, vieles nimmt aber auch bereits konkrete Formen an. Als Quintessenz kann man daher festhalten, dass sich München auf einem guten Weg in die Zukunft befindet.

Das Ziel ist ein Netzwerk von Partnern






Das Ziel ist ein Netzwerk von Partnern








Allerdings prescht München dabei nicht einfach vor. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion erklärte Illigmann, dass man sich tendenziell sogar eher abwartend verhalte, im Klartext: „Lieber lässt München andere Städte die Fehler machen und lernt daraus.“ Ulf Hollinderbäumer von Cassini Consulting, der ebenfalls an der Diskussionsrunde teilnahm, vertrat einen ähnlichen Standpunkt. Für ihn liegt das Hauptproblem im Hinblick auf SmartCity darin, verschiedene digitale Ökosysteme sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Dem konnte auch Eduardo Morral beipflichten: Die wichtigste, aber auch schwierigste Aufgabe ist es aus seiner Sicht, ein komplexes Geflecht von vielen unterschiedlichen Partnern einzubinden und so zu vernetzen, dass als Ergebnis eine größere Gesamtintelligenz entsteht.

Das alles macht deutlich: Es gibt noch viel zu tun, vieles nimmt aber auch bereits konkrete Formen an. Als Quintessenz kann man daher festhalten, dass sich München auf einem guten Weg in die Zukunft befindet.

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