Finanzmarkt
17.12.2019
Wichtig für Ihre Finanzen:
Das soll sich ab 2020 ändern

Wie jedes Jahr gibt es auch 2020 wieder einige Neuerungen, die Geld und Steuern betreffen. Die wichtigsten davon stellen wir Ihnen hier vor.




„Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften": Der Name klingt kompliziert, die für 2020 geplanten Neuregelungen sind dagegen relativ schnell und einfach erklärt. Damit Sie steuerliche Vorteile rechtzeitig nutzen können und Nachteile vermeiden, sollten Sie sich schon jetzt über die wichtigsten Punkte informieren.
Wichtig für Ihre Finanzen:
Das soll sich ab 2020 ändern

Wie jedes Jahr gibt es auch 2020 wieder einige Neuerungen, die Geld und Steuern betreffen. Die wichtigsten davon stellen wir Ihnen hier vor.




„Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften": Der Name klingt kompliziert, die für 2020 geplanten Neuregelungen sind dagegen relativ schnell und einfach erklärt. Damit Sie steuerliche Vorteile rechtzeitig nutzen können und Nachteile vermeiden, sollten Sie sich schon jetzt über die wichtigsten Punkte informieren.

Höhere Verpflegungspauschalen
Berufstätige, die mehr als acht Stunden beruflich auswärts tätig sind, dürfen sich auf eine Erhöhung ihrer Verpflegungspauschalen freuen: Die Beträge steigen pro Tag von zwölf auf 14 Euro, bei 24 Stunden Abwesenheit auf 28 Euro, für den An- und Abreisetag bei mehrtägigen Reisen auf 14 Euro.

Verlängerter Steuervorteil für Dienstwagen
Gute Nachricht auch für Arbeitnehmer, die einen Elektro- oder Hybriddienstwagen privat nutzen: Sie brauchen bis Ende 2030 nur die Hälfte des geldwerten Vorteils zu versteuern – statt wie ursprünglich geplant nur bis 2021. Auch das Aufladen der Batterien in der Firma bleibt bis 2030 steuerfrei.

Komplette Steuerbefreiung für Weiterbildung
Bisher galt für Weiterbildungsleistungen, die der Arbeitgeber bezahlte: Wenn die dort vermittelten Kenntnisse über eine arbeitsplatzbezogene Fortbildung hinausgingen, wurde das vom Finanzamt als geldwerter Vorteil eingestuft – mit der Folge entsprechender Lohnsteuernachzahlungen. Damit ist jetzt Schluss: Weiterbildungsleistungen des Arbeitgebers für Maßnahmen nach § 82 Abs. 1 und 2 SGB III sowie Weiterbildungsleistungen des Arbeitgebers, die der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit des Arbeitnehmers dienen, sind ab 2020 grundsätzlich lohnsteuerfrei.

Höherer Mindestlohn und mehr Arbeitslosengeld
Ab dem 1. Januar wird Arbeit besser bezahlt: Der gesetzliche Mindestlohn steigt von derzeit 9,19 Euro auf 9,35 Euro an. Empfänger von Arbeitslosengeld II („Hartz IV“), Sozialhilfe sowie Grundsicherung im Alter bzw. bei Erwerbsminderung bekommen ab 1. Januar 2020 ebenfalls mehr Geld, nämlich ein Plus von 1,88 Prozent. Diese Erhöhung gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche.

Lohn- und Gehalts-
empfänger haben mehr in der Tasche







Höhere Verpflegungspauschalen
Berufstätige, die mehr als acht Stunden beruflich auswärts tätig sind, dürfen sich auf eine Erhöhung ihrer Verpflegungspauschalen freuen: Die Beträge steigen pro Tag von zwölf auf 14 Euro, bei 24 Stunden Abwesenheit auf 28 Euro, für den An- und Abreisetag bei mehrtägigen Reisen auf 14 Euro.

Verlängerter Steuervorteil für Dienstwagen
Gute Nachricht auch für Arbeitnehmer, die einen Elektro- oder Hybriddienstwagen privat nutzen: Sie brauchen bis Ende 2030 nur die Hälfte des geldwerten Vorteils zu versteuern – statt wie ursprünglich geplant nur bis 2021. Auch das Aufladen der Batterien in der Firma bleibt bis 2030 steuerfrei.

Komplette Steuerbefreiung für Weiterbildung
Bisher galt für Weiterbildungsleistungen, die der Arbeitgeber bezahlte: Wenn die dort vermittelten Kenntnisse über eine arbeitsplatzbezogene Fortbildung hinausgingen, wurde das vom Finanzamt als geldwerter Vorteil eingestuft – mit der Folge entsprechender Lohnsteuernachzahlungen. Damit ist jetzt Schluss: Weiterbildungsleistungen des Arbeitgebers für Maßnahmen nach § 82 Abs. 1 und 2 SGB III sowie Weiterbildungsleistungen des Arbeitgebers, die der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit des Arbeitnehmers dienen, sind ab 2020 grundsätzlich lohnsteuerfrei.

Höherer Mindestlohn und mehr Arbeitslosengeld
Ab dem 1. Januar wird Arbeit besser bezahlt: Der gesetzliche Mindestlohn steigt von derzeit 9,19 Euro auf 9,35 Euro an. Empfänger von Arbeitslosengeld II („Hartz IV“), Sozialhilfe sowie Grundsicherung im Alter bzw. bei Erwerbsminderung bekommen ab 1. Januar 2020 ebenfalls mehr Geld, nämlich ein Plus von 1,88 Prozent. Diese Erhöhung gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche.

Lohn- und Gehalts-
empfänger haben mehr in der Tasche






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Lohn- und Gehalts-
empfänger haben mehr in der Tasche







Höhere Verpflegungspauschalen
Berufstätige, die mehr als acht Stunden beruflich auswärts tätig sind, dürfen sich auf eine Erhöhung ihrer Verpflegungspauschalen freuen: Die Beträge steigen pro Tag von zwölf auf 14 Euro, bei 24 Stunden Abwesenheit auf 28 Euro, für den An- und Abreisetag bei mehrtägigen Reisen auf 14 Euro.

Verlängerter Steuervorteil für Dienstwagen
Gute Nachricht auch für Arbeitnehmer, die einen Elektro- oder Hybriddienstwagen privat nutzen: Sie brauchen bis Ende 2030 nur die Hälfte des geldwerten Vorteils zu versteuern – statt wie ursprünglich geplant nur bis 2021. Auch das Aufladen der Batterien in der Firma bleibt bis 2030 steuerfrei.

Komplette Steuerbefreiung für Weiterbildung
Bisher galt für Weiterbildungsleistungen, die der Arbeitgeber bezahlte: Wenn die dort vermittelten Kenntnisse über eine arbeitsplatzbezogene Fortbildung hinausgingen, wurde das vom Finanzamt als geldwerter Vorteil eingestuft – mit der Folge entsprechender Lohnsteuernachzahlungen. Damit ist jetzt Schluss: Weiterbildungsleistungen des Arbeitgebers für Maßnahmen nach § 82 Abs. 1 und 2 SGB III sowie Weiterbildungsleistungen des Arbeitgebers, die der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit des Arbeitnehmers dienen, sind ab 2020 grundsätzlich lohnsteuerfrei.

Höherer Mindestlohn und mehr Arbeitslosengeld
Ab dem 1. Januar wird Arbeit besser bezahlt: Der gesetzliche Mindestlohn steigt von derzeit 9,19 Euro auf 9,35 Euro an. Empfänger von Arbeitslosengeld II („Hartz IV“), Sozialhilfe sowie Grundsicherung im Alter bzw. bei Erwerbsminderung bekommen ab 1. Januar 2020 ebenfalls mehr Geld, nämlich ein Plus von 1,88 Prozent. Diese Erhöhung gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche.
Kindererziehung wird stärker gefördert





Höherer Kinderzuschlag und -freibetrag:
Eine weitere Erleichterung für Alleinerziehende und einkommensschwache Familien mit Kindern: Nachdem der Kinderzuschlag bereits auf 185 Euro erhöht wurde, fällt ab dem 1.Januar 2020 auch die Höchsteinkommensgrenze weg. Außerdem wird das Einkommen nur noch zu 45 Prozent angerechnet, wenn es über den eigenen Bedarf hinausgeht. Ebenfalls erhöht wird der Kinderfreibetrag, und zwar um 192 Euro auf 5.172 Euro pro Kind.
Kindererziehung wird stärker gefördert





Höherer Kinderzuschlag und -freibetrag:
Eine weitere Erleichterung für Alleinerziehende und einkommensschwache Familien mit Kindern: Nachdem der Kinderzuschlag bereits auf 185 Euro erhöht wurde, fällt ab dem 1.Januar 2020 auch die Höchsteinkommensgrenze weg. Außerdem wird das Einkommen nur noch zu 45 Prozent angerechnet, wenn es über den eigenen Bedarf hinausgeht. Ebenfalls erhöht wird der Kinderfreibetrag, und zwar um 192 Euro auf 5.172 Euro pro Kind.
Kindererziehung wird stärker gefördert





Höherer Kinderzuschlag und -freibetrag:
Eine weitere Erleichterung für Alleinerziehende und einkommensschwache Familien mit Kindern: Nachdem der Kinderzuschlag bereits auf 185 Euro erhöht wurde, fällt ab dem 1.Januar 2020 auch die Höchsteinkommensgrenze weg. Außerdem wird das Einkommen nur noch zu 45 Prozent angerechnet, wenn es über den eigenen Bedarf hinausgeht. Ebenfalls erhöht wird der Kinderfreibetrag, und zwar um 192 Euro auf 5.172 Euro pro Kind.
Intelligente Stromzähler werden Pflicht Eine neue Vorschrift für Haushalte, die jährlich mehr als 6.000 kWh Strom verbrauchen: Hier muss ab 2020 ein sogenanntes intelligentes Messsystem eingebaut werden. Ein solcher Zähler erfasst nicht nur den Verbrauch, sondern übermittelt die Daten auch digital an den Stromversorger und den Netzbetreiber.
Stromverbrauch muss digital gemeldet werden




Intelligente Stromzähler werden Pflicht Eine neue Vorschrift für Haushalte, die jährlich mehr als 6.000 kWh Strom verbrauchen: Hier muss ab 2020 ein sogenanntes intelligentes Messsystem eingebaut werden. Ein solcher Zähler erfasst nicht nur den Verbrauch, sondern übermittelt die Daten auch digital an den Stromversorger und den Netzbetreiber.
Stromverbrauch muss digital gemeldet werden




Stromverbrauch muss digital gemeldet werden




Intelligente Stromzähler werden Pflicht Eine neue Vorschrift für Haushalte, die jährlich mehr als 6.000 kWh Strom verbrauchen: Hier muss ab 2020 ein sogenanntes intelligentes Messsystem eingebaut werden. Ein solcher Zähler erfasst nicht nur den Verbrauch, sondern übermittelt die Daten auch digital an den Stromversorger und den Netzbetreiber.

Zwei Neuerungen für Unternehmer






Sonderabschreibung für Elektro-Lieferfahrzeuge
Sie planen die Anschaffung eines Elektro-Lieferfahrzeugs für Ihre Firma? Dann sollten Sie damit noch etwas warten: Ab dem Stichtag 1. Januar 2020 winkt Ihnen neben der normalen Abschreibung eine 50-prozentige Sonderabschreibung für Elektro-Lieferfahrzeuge.

Mehr Sicherheit für Kassensysteme
Wichtig, wenn Sie ein elektronisches Kassensystem verwenden: Ab 31.Dezember 2019 ist dafür eine technische Sicherheitseinrichtung vorgeschrieben, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert ist. Eine solche Einrichtung besteht aus drei Komponenten – einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer digitalen Schnittstelle. Für Kassensysteme, die sich aus technischen Gründen nicht umrüsten lassen, gilt eine verlängerte Übergangsfrist bis Ende 2022.

Zwei Neuerungen für Unternehmer






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Mehr Sicherheit für Kassensysteme
Wichtig, wenn Sie ein elektronisches Kassensystem verwenden: Ab 31.Dezember 2019 ist dafür eine technische Sicherheitseinrichtung vorgeschrieben, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert ist. Eine solche Einrichtung besteht aus drei Komponenten – einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer digitalen Schnittstelle. Für Kassensysteme, die sich aus technischen Gründen nicht umrüsten lassen, gilt eine verlängerte Übergangsfrist bis Ende 2022.

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Wichtig, wenn Sie ein elektronisches Kassensystem verwenden: Ab 31.Dezember 2019 ist dafür eine technische Sicherheitseinrichtung vorgeschrieben, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert ist. Eine solche Einrichtung besteht aus drei Komponenten – einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer digitalen Schnittstelle. Für Kassensysteme, die sich aus technischen Gründen nicht umrüsten lassen, gilt eine verlängerte Übergangsfrist bis Ende 2022.

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