Finanzen

Elterngeld: Jetzt können Sie sicherer und flexibler planen

15. Juni 2020

Nach der Geburt eines Kindes haben alle Eltern Anspruch auf Elterngeld: Es soll das Einkommen des Elternteils, der sich um die Betreuung des Kindes kümmert, ersetzen und so die Familie finanziell unterstützen. Damit das auch während der Corona-Pandemie ohne Abstriche möglich ist, hat die Bundesregierung jetzt die Regelungen für das Elterngeld für einen begrenzten Zeitraum angepasst. So sollen Nachteile für Eltern vermieden werden, die aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen unter Einkommenseinbußen leiden. Der Bundesrat hat diesen Änderungen am 15. Mai 2020 abschließend zugestimmt.

Das hat sich konkret geändert:

  • Die Zeiten, in denen sich das Einkommen – etwa aufgrund von Corona-bedingter Kurzarbeit – verringert, reduzieren das Elterngeld nicht und haben auch bei einem weiteren Kind keinen negativen Einfluss auf die Höhe des Elterngeldes.
  • Eltern, die in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, können ihre Elterngeldmonate aufschieben. Das heißt: Wenn es ihnen aufgrund ihrer beruflichen Belastung nicht möglich ist, die Elterngeldmonate zwischen dem 1. März und 31. Dezember 2020 zu nehmen, können sie damit warten, bis sich die Situation wieder normalisiert hat – längstens bis zum 30.Juni 2021.
  • Der sogenannte Partnerschaftsbonus bleibt bestehen, auch wenn ein Elternteil infolge der aktuellen Situation mehr oder weniger arbeitet als geplant. Dieser Bonus ist eine zusätzliche Leistung, die an Mütter und Väter ausgezahlt wird, die beide in Teilzeit arbeiten und sich gemeinsam um die Kindererziehung kümmern.

Besuchen Sie unsere Informationsseite zum Elterngeld

Natürlich stellen sich bei der Geburt des ersten Kindes noch viele weitere Fragen rund um das Elterngeld – zum Beispiel: Wer hat Anspruch auf Elterngeld? Wann und wo muss man es beantragen? Wie lange dauert die Elternzeit? Wie viel Elterngeld gibt es und darf man trotz Elterngeld nebenher etwas dazuverdienen?

Auf der Informationsseite der Stadtsparkasse finden Sie dazu ausführliche Antworten. Aktuelle Informationen zu den neuen Regelungen gibt es auch auf den offiziellen Seiten der Bundesregierung und des Bundesfamilienministeriums.