BANKING TIPP
03.09.2018

Der Schreckmoment

Das ist doch eigentlich jedem schon mal passiert: Man genießt den Urlaub, schaltet ab, erholt sich und auf einmal wird man in einem Schreckmoment aus allen Wolken gerissen.

B eim Griff nach dem Portemonnaie langt man plötzlich ins Leere. Nichts befindet sich an der Stelle, an der eigentlich der Geldbeutel sein sollte. Sofort durchfährt einen ein kaltes Zucken, man sucht aus Reflex in allen anderen Taschen, immer im festen Glauben, beim nächsten Versuch findet man das gute Stück schon wieder. Doch am Ende – nichts! Und jetzt? Immer noch leicht paralysiert und total ungläubig – „das kann ja nicht sein, vorhin hatte ich es doch noch“ – ist nun besonnenes, aber unverzügliches Handeln gefragt.

Die Bedrohung

Besonders wichtig: Weitere Zeit darf auf keinen Fall mehr verloren werden. Ein gewisser Schaden kann schon entstanden sein, wie Sach- und emotionaler Wert des Portemonnaies, Wiederbeschaffungskosten von Dokumenten oder restliches Bargeld. Doch was nun zählt, ist die Begrenzung des Schadens. Sollten nämlich Zahlungsmittel in falsche Hände geraten sein, könnte der Verlust noch kostenintensiver werden.
Selbst wenn der Geldbeutel nur verloren gegangen ist und nicht gestohlen wurde, kann es passieren, dass Kriminelle versuchen, Geld abzuheben oder, was häufiger zum Erfolg führt, mit der Kreditkarte zu bezahlen. In ärmeren Urlaubsregionen hat das teilweise sogar System. Kriminelle, die an eine Kreditkarte gelangt sind, bezahlen hohe fiktive Rechnungen in Bars oder Restaurants damit – der „Gewinn“ wird geteilt.

Was ist zu tun? Was kann getan werden?

Viele verlorene Wertgegenstände tauchen wieder auf, doch wer vom Verlust von seiner Bankkarten betroffen ist, sollte diese unbedingt in jedem Fall sofort sperren lassen, bevor er sich auf eine zeitintensive Suche begibt. Der Sperr-Notruf 116 116 ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche erreichbar und hilft sofort weiter. Insbesondere für Urlauber oder Geschäftsreisende, denen Kredit- oder Sparkassen-Card im Ausland abhandengekommen ist, ist dieser Service sehr hilfreich, denn hier spielen auch sechs Stunden Zeitverschiebung und mehr keine Rolle. Mit der jeweiligen Landesvorwahl für Deutschland, also die +49, erreicht man den Sperr-Notruf aus dem Ausland. Sollte die 116 116 in Ausnahmefällen aus dem Ausland nicht erreichbar sein, dann funktioniert der Sperr-Notruf auch mit +49 (0) 30 4050 4050. Dabei ist die Gebührenhöhe vom ausländischen Netzbetreiber/Anbieter abhängig.

Nachdem das Risiko gebannt ist und die elektronischen Zahlungsmittel gesperrt sind, kann im Falle eines Diebstahls telefonisch oder online bei der Polizei der Diebstahl angezeigt werden. Wichtig ist, den Zeitpunkt der Anzeige und den Namen des Beamten, der die Anzeige aufgenommen hat, zu notieren und gegebenenfalls nach der Rückkehr nach Deutschland die entsprechende Bescheinigung über die Anzeige gut aufzubewahren.
Kreditkarten und die Sparkassen-Card können neu bestellt werden. Für Kunden der Stadtsparkasse ist dieser Service selbstverständlich kostenlos. Ein bisschen Ärger und Aufregung bleiben allemal am Geschädigten hängen, doch das Schlimmste kann in aller Regel verhindert werden, wenn die geschilderte Reihenfolge eingehalten wird. Auf diese Weise bleibt auch die Urlaubsstimmung, vom kurzen Schreckmoment abgesehen, ungetrübt.

Was ist zu tun? Was kann getan werden?

Viele verlorene Wertgegenstände tauchen wieder auf, doch wer vom Verlust von seiner Bankkarten betroffen ist, sollte diese unbedingt in jedem Fall sofort sperren lassen, bevor er sich auf eine zeitintensive Suche begibt. Der Sperr-Notruf 116 116 ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche erreichbar und hilft sofort weiter. Insbesondere für Urlauber oder Geschäftsreisende, denen Kredit- oder Sparkassen-Card im Ausland abhandengekommen ist, ist dieser Service sehr hilfreich, denn hier spielen auch sechs Stunden Zeitverschiebung und mehr keine Rolle. Mit der jeweiligen Landesvorwahl für Deutschland, also die +49, erreicht man den Sperr-Notruf aus dem Ausland. Sollte die 116 116 in Ausnahmefällen aus dem Ausland nicht erreichbar sein, dann funktioniert der Sperr-Notruf auch mit +49 (0) 30 4050 4050. Dabei ist die Gebührenhöhe vom ausländischen Netzbetreiber/Anbieter abhängig.

Nachdem das Risiko gebannt ist und die elektronischen Zahlungsmittel gesperrt sind, kann im Falle eines Diebstahls telefonisch oder online bei der Polizei der Diebstahl angezeigt werden. Wichtig ist, den Zeitpunkt der Anzeige und den Namen des Beamten, der die Anzeige aufgenommen hat, zu notieren und gegebenenfalls nach der Rückkehr nach Deutschland die entsprechende Bescheinigung über die Anzeige gut aufzubewahren.
Kreditkarten und die Sparkassen-Card können neu bestellt werden. Für Kunden der Stadtsparkasse ist dieser Service selbstverständlich kostenlos. Ein bisschen Ärger und Aufregung bleiben allemal am Geschädigten hängen, doch das Schlimmste kann in aller Regel verhindert werden, wenn die geschilderte Reihenfolge eingehalten wird. Auf diese Weise bleibt auch die Urlaubsstimmung, vom kurzen Schreckmoment abgesehen, ungetrübt.

2 Kommentare

  1. Cornelia Noeldner-Hagemann sagt:

    Was ist, wenn ich in dem Moment meine Karten-Nummer nicht weiss?? Die liegt in dem Moment im Hotel im Safe, denn im „gestohlenen“ Portemonai o.ae. macht sie ja keinen Sinn. Reicht mein Name etc. und Adresse und die entsprechende Bank/ Cardprovider?

    • Julia sagt:

      Liebe Kundin,

      um die Kreditkarte zu sperren und die Kartennummer ist nicht bekannt, ist der Name, Geburtsdatum und Adresse ausreichend, dass die entsprechende Karte gesperrt wird.
      Wenden Sie sich hier gerne an Ihren Ansprechpartner bei der Stadtsparkasse.
      Mit herzlichen Grüßen
      Ihre Stadtsparkasse

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